Die Höhle der Maya - Eingänge in die Unterwelt

vhs Online-Vortrag

Am Mittwoch, 27. Oktober 2021, ab 19 Uhr berichtet Prof. Dr. Dr. h.c. Nicolai Grube vom Institut für Archäologie und Kulturanthropologie der Universität Bonn in seinem Online-Vortrag über die neuesten Forschungsergebnisse zu Kultur der Maya.

VHS - Schmubi
die vhs Herne. Foto: Stefan Kuhn

Darum geht es

Die Kultur der Maya hatte ihr Siedlungsgebiet im nördlichen Mittelamerika, einem Gebiet, das auch durch Karstboden und eine Vielzahl spektakulärer Höhlen geprägt ist. Erst seit wenigen Jahren wissen wir, dass diese Höhlen in der Religion und für die Rituale der Maya eine zentrale Bedeutung besaßen. Höhlen galten als die Eingänge in die Unterwelt und als Orte, an denen sich die Seelen der Vorfahren aufhielten. Besonders eindrucksvolle Höhlensysteme wurden von den Adligen der Maya als Pilgerstätten genutzt, an denen man Opfergaben zurückließ. Inschriften und Malereien an den Wänden der Höhlen berichten von Pilgern aus dem gesamten Maya-Tiefland, die zusammenkamen, um Rituale durchzuführen, bei denen Götter und Vorfahren mit Hilfe von Visionen kontaktiert wurden. Die archäologische Erforschung der Höhlen der Maya hilft uns heute, zentrale Aspekte ihrer Religion und Weltsicht zu verstehen.

Die vhs Herne bietet die Veranstaltung in Kooperation mit der vhs Böblingen-Sindelfingen. Hier geht es zur Anmeldung.

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Mittwoch
Mittwoch, 27. Oktober 2021, um 19 Uhr
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