Dachstuhlbrand an der Bielefelder Straße

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Die Berufsfeuerwehr Herne musste einen Dachstuhlbrand löschen. Foto: Stefan Kuhn

Die Berufsfeuerwehr Herne wurde am Freitag (1.1.2020, 9:58 Uhr) zu einem Dachstuhlbrand (Schwelbrand) in der Bielefelder Straße gerufen. Aufgrund der Meldung „Menschenleben in Gefahr“ wurden beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr in den Einsatz disponiert. Es brannten Holzbalken ( Sparren) im unteren Dachbereich eines Mehrfamilienhauses. Die Bewohner hatten ihre Wohnungen größtenteils verlassen.

Ein älteres Ehepaar konnte zunächst in ihrer Wohnung verbleiben. Die Mieter der betroffenen Wohnung wurden vom Notarzt untersucht. Es gab keine Veranlassung zu einem Transport in ein Krankenhaus. Die Dachpfannen und innenliegende Verkleidungen mussten zeitaufwendig entfernt werden, um an das Feuer zu gelangen.

Zur Lokalisierung des Feuers wurde die Wärmebildkamera eingesetzt. Die brennenden Dachbalken wurde anschließend vom Angriffstrupp im Innenangriff sowie eines weiteren Trupps von außen über die Drehleiter gelöscht. Das Gebäude wurde durch das Löschwasser und eine vermutlich geplatzte Heizungsleitung stark beeinträchtigt, sodass dieses vorübergehend nicht bewohnbar ist.

Vor Ort wurden in Abstimmung mit dem Sozialdienst der Stadt Herne, die Bewohner bei Verwandten und Bekannten beziehungsweise in geeigneten Unterkünften untergebracht. Strom und Gas sind durch den Bereitschaftsdienst der Stadtwerke gesperrt worden.

Der Einsatz daute circa 3 Stunden. Die Berufsfeuerwehr war mit insgesamt 34 Einsatzkräften vor Ort. Zur Sicherstellung des Grundschutzes alarmierte die Leitstelle den Löschzug Mitte, der sich mit 28 Einsatzkräften im Feuerwehrhaus Mitte in Bereitschaft befand. Die Brandursache wird durch die Kriminalpolizei ermittelt.

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