Corona-Paket für Kinder und Jugendliche

Michelle Müntefering

Michelle Müntefering, Pressefoto neu 2021.
Michelle Müntefering. Foto: Ute Gabriel

Kinder und Jugendliche leiden unter den Pandemie-bedingten Kontaktbeschränkungen besonders. Denn geschlossene Krabbelgruppen, Kitas, Schulen und Jugendclubs sind das Gegenteil von dem, was Kinder und Jugendliche für ihre emotionale, kognitive und soziale Entwicklung brauchen. Gleichaltrige und Personen außerhalb der Kernfamilie zu treffen, ist für ihre Entwicklung wesentlich. Gerade diejenigen aus schwierigen Familienverhältnissen profitieren davon, sich auszutauschen, gemeinsam zu spielen und zu lernen.

„Die SPD-Bundestagsfraktion hat erfolgreich für ein Corona-Aufhol-Paket für Kinder und Jugendliche gekämpft. Wir investieren zwei Milliarden Euro, um schulische Lernrückstände aufzuholen und soziale Entwicklung zu fördern, das ist dringend notwendig“, so die Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering. Das Bundeskabinett hat das entsprechende Aktionsprogramm am Mittwoch (5.5.2021) beschlossen.

Etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben durch Corona-bedingte Schulschließungen Lernrückstände aufgebaut. „Wir investieren in die Zukunftschancen unserer Kinder. Alle sollen bestmögliche Bildungs- und Lebenschancen haben. Deshalb beteiligen wir uns auch als Bund daran, die entstandenen Nachteile möglichst zügig auszugleichen“, erklärt Michelle Müntefering, froh darüber, dass mit diesem Programm die Kinder ganzheitlich in den Blick genommen werden.

Müntefering betont: „Es geht darum, schulische Lernrückstände aufzuholen, Kita-Kinder zu fördern und Kindern und Jugendlichen Freizeit-, Ferien-, und Sportaktivitäten zu ermöglichen. Dazu stellen wir für bedürftige Familien im August 2021 nach den digitalen Geräten nun auch einen Kinderfreizeitbonus in Höhe von 100 Euro bereit und erleichtern den Zugang zur individuellen Lernförderung über das Bildungs- und Teilhabepaket.

Quelle: