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Wie sieht der Bedarf im Offenen Ganztag an den Grundschulen aus? Dies möchte die SPD-Fraktion im Schulausschuss erfahren (Symbolbild).

SPD-Fraktion mit Anträgen im Schulausschuss

Betreuung in der OGS auf dem Prüfstand

Am Donnerstag, 11. April 2024, tagt um 16 Uhr der Schulausschuss der Stadt Herne (halloherne berichtete). Die SPD-Ratsfraktion möchte wissen, wie der tatsächliche Betreuungsbedarf der Herner Eltern aussieht, die ihre Kinder an einer Grundschule anmelden. Aktuell gibt es in Herne nur die klassische OGS.

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„Einige Eltern haben uns angesprochen, dass sie die lange Betreuung am Nachmittag gar nicht benötigen, sondern nur eine Betreuung bis 13 oder 14 Uhr“, so Theres Boneberger, Mitglied im Schulausschuss. „Aus diesem Grund stellen wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner den Antrag, dass die Stadt den Bedarf erneut abfragt. Uns ist wichtig, dass Eltern mit ihren Betreuungsbedarfen und Anliegen gesehen werden.“ Neben der OGS gibt es in NRW die sogenannte „verlässliche Grundschule“, die je nach Schule verschieden ausgestaltet wird.

Sachstand zum Mensenkonzept angefragt

Ebenfalls wird in der Sitzung die Antwort der Verwaltung zur Anfrage nach dem Sachstand zum Mensenkonzept erwartet. „Ende 2020 haben wir um einen Bericht der Situationen an den verschiedenen Mensen der Stadt gebeten“, so Hendrik Bollmann, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Während sich die Verpflegungssituation im OGS-Bereich an den Grundschulen als einheitlich strukturiertes Gesamtsystem darstellte, zeigte die Erhebung an den weiterführenden Schulen, dass dort ein sehr heterogenes System vorlag, das über viele Jahre gewachsen ist.

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Bollmann führt weiter aus: „Nur etwa 15 Prozent der Schüler an weiterführenden Schulen nahmen seinerzeit am Mittagessen teil. Um hier eine Verbesserung der Situation wurde über ein Mensenkonzept nachgedacht. Wir möchten daher wissen, ob es mittlerweile ein solches Konzept gibt und wann dieses dem Schulausschuss vorgestellt wird.“

Mittwoch, 10. April 2024 | Quelle: SPD-Fraktion