Angst vor der Suez-Erweiterung

Dicke Luft für Herne.
Daniel Kleibömer (Die Linke). Foto: Robert Freise

Am Mittwoch (28.2.2018) kamen rund 160 Herner in den Bügersaal im Sud- und Treberhaus der ehemaligen Hülsmann-Brauerei in Eickel. Thema des Abend war die geplante Erweiterung der Suez-Anlage zur thermischen Bodenreinigung an der Südstraße. Vertreter der Stadt Herne, der Bezirksregierung Arnsberg, sowie der Firma Suez stellten sich den Fragen der Herner Bürger. Die Stadt Herne hatte zu der Veranstaltung eingeladen, neben den Bürgern war auch die Bürgerinitiative gegen die Erweiterung Dicke Luft Herne anwesend.

Dicke Luft für Herne.
Eingang zum Suez-Gelände. Foto: Robert Freise

Bei der Reinigung der verseuchten Baustoffe werden Stickoxide und PCB verbrannt. Das belaste die Umwelt in Herne schon genug, eine Kapazitäts-Erweiterung der Anlage würde die Luft in Herne noch mehr vergiften, so die Bürgerinitiative. Die Anwohner im Herner Süden und im angrenzenden Bochumer Norden würden dadurch stark belastet. Laut Suez würde die Erweiterung ohne weitere Baumaßnahmen auskommen. Es ginge viel mehr um die genehmigte Menge der Verbrennungen.

Dicke Luft für Herne.
v.l. fiedrich Krüwel, Achim Wixforth (beide Stadt Herne), Joachim Schmied, Karsten Schmidt, Mario Schweitzer (alle Bezirkrsregierung Arnsberg), Volker Lohmann, Dr. Heinrich Hörmeyer, Bernd Düvel (alle Suez). Foto: Robert Freise

In der Diskussion beantworteten die Entscheidungsträger die Fragen der Anwohner und versuchten die Sorgen zu entkräften. Eine Entscheidung ob die Erweiterung des Betriebes genehmigt wird steht allerdings noch nicht fest. Deutet man die Zeichen, wird die Genehmigung aber wohl erteilt. Die Bürgerinitiative Dicke Luft Herne will ihren Widerstand dagegen fortsetzen.

Dicke Luft für Herne.
Klaudia Scholz (Vorsitzende BI Dicke Luft). Foto: Robert Freise
Im Bürgersaal. v.l. Joachim Schmied, Karsten Schmidt, Mario Schweitzer (alle Bezirksregierung Arnsberg) Infos zum Genehmigungs-Verfahren. Infos zum Genehmigungs-Verfahren.

Dicke Luft in Herne

zur Fotostrecke
Quelle: