8. Ruhrwerk-Benefiz-Gala

Benefiz-Veranstaltung der Ruhrwerk-Frauen.
v.l. Cordula Klinger-Bischof, Nicole Nowak, Norbert Menzel (LMV), Michael Klein (Streitfähig), Dr. Frank Dudda. Foto: Carola Quickels
Benefiz-Veranstaltung der Ruhrwerk-Frauen.
Cordula Klinger-Bischof. Foto: Carola Quickels

Am Samstag (17.9.2016) fand die 8. Ruhrwerk-Benefiz-Gala Netzwerk hilft statt. Ruhrwerk wurde im Jahr 2009 als gemeinnütziger Verein gegründet. "Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Partnern aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Jugendarbeit Nachhaltiges für Herner Kinder zu bewirken und gleichzeitig das Engagement der Wirtschaft für soziale Projekte in unserer Region zu stärken", erklärt der Verein seine Ziele.

Benefiz-Veranstaltung der Ruhrwerk-Frauen.
Benefiz-Veranstaltung des Ruhrwerks. Foto: Carola Quickels

Ort der Veranstaltung war in diesem Jahr das Autohaus Henning an der Dorstener Straße. Die Ruhrwerk Vorstandsvorsitzende Cordula Klinger-Bischof begrüßte die Gäste und beschrieb noch einmal die Arbeit des Vereins: "In den Ruhrwerk-Projekten geht es um Persönlichkeitsentwicklung und Bildung von Kindern, die aus körperlichen, geistigen oder sozialen Gründen eine besondere Unterstützung der Gemeinschaft benötigen." Die Sponsoren und Gäste haben dem Ruhrwerk im vergangenen Jahr über 60.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Projekte bieten rund 300 junge Menschen wöchentlich Hilfe durch Reit-, Tanztherapie, Nachhilfe, Gewaltprävention und Willkommens-Klassen "um ihre Persönlichkeiten zu stärken", so Klinger-Bischof.

"Ohne die Hilfe des Vereins Ruhrwerk können wir viele Dinge in Herne nicht leisten", sagte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda in seiner Ansprache. "Die Bildung der Kinder ist der Schlüssel zum Strukturwandel in unserer Stadt. Herne ist die Stadt mit dem größten Bildungsnetzwerk im Ruhrgebiet. Das wurde schon unter meinem Vorgänger Horst Schiereck auf den Weg gebracht. Es ist jetzt möglich, in Herne eine lückenlose Bildungsbiographie ab der achten Klasse hinzubekommen. Wenn das in den nächsten Jahren nicht hilft, dann weiß ich nicht, was noch helfen soll", sagte Dudda.

Benefiz-Veranstaltung der Ruhrwerk-Frauen.
Künstler Jörg Lippmeyer in Aktion bei der Ruhrwerk-Gala. Foto: Carola Quickels

Frank Dudda übermittelte den Gästen noch eine gute Nachricht. "Die Mercator-Stiftung sagte mir, dass es überfällig sei, dass das Herner Bildungsnetzwerk durch die Stiftung gefördert würde. In der kommenden Woche wird die Mercator-Stiftung einen Brief an die Stadtverwaltung schicken, in dem sie uns die Hilfe zur Unterstützung des Bildungsnetzwerkes zusichern wird." Wie hoch die Unterstützung sein wird und welche Projekte gefördert werden, stehe noch nicht fest, "dass müssen wir noch besprechen", sagte Dudda auf halloherne Nachfrage.

Nicole Nowak ist die Schulleiterin des Haranni-Gymnasiums. Am Gymnasium gibt es zwei Willkommens-Klassen für Flüchtlingskinder, das Projekt wird vom Ruhrwerk unterstützt. "Die Klassen werden von Kindern und Jugendlichen aus Syrien und dem arabischen Raum besucht. Ziel der beiden Klassen ist es die Kinder in Herne zu integrieren. Es geht nicht nur um fachliche Bildung, sondern auch um soziales Lernen." Ruhrwerk finanziert die Arbeit von Michael Klein, der Sozialtrainer am Haranni-Gymnasium ist und die Lehrer bei ihrer Arbeit unterstützt. "Ruhrwerk hat uns die Finanzierung der Stelle bis Ende 2016 zugesagt. Ich hoffe aber, dass seine Arbeit durch die Spenden der Unterstützer weitergehen kann", so Nowak. -zur Ruhrwerk-Homepage.

Benefiz-Veranstaltung der Ruhrwerk-Frauen.
Cordula Klinger-Bischof, Dr. Frank Dudda und Moderator Jochen Schübel. Foto: Carola Quickels
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