Vortrag in der VHS führt nach Peking

Alphabetisierung.
Alphabetisierung. Foto: Carola Quickels

Peking: Macht- und Kulturzentrum im Reich der Mitte ist Thema des Vortrags am Dienstag, 3. Dezember 2019, 19 Uhr, in der VHS im Kulturzentrum. 3.000 Jahre Geschichte, 16.807 Quadratkilometer Fläche, 23 Millionen Einwohner: Was für eine Stadt! Schon im Mittelalter hatte Beijing sechsmal so viele Einwohner wie London und war mit Problemen konfrontiert, wie sie heute in der Entwicklung von Megametropolen alltäglich sind.

Hier stoßen die Gegensätze mit enormer Wucht aufeinander, Tradition und Moderne sind allgegenwärtig. Die Architektur der Stadt sollte ursprünglich die chinesische Version des Kosmos abbilden. Noch heute ist viel aus der Kaiserzeit erhalten: die Verbotene Stadt, prachtvolle Tempel, die historischen Hutong-Viertel, die Ming-Gräber, Gärten und die Chinesische Mauer.

Wie hat man im alten China gelebt? Welche Rolle spielt der Konfuzianismus im modernen Leben? Welche Widersprüche treten dabei zu Tage? Wie stark sind die Kontrollmechanismen eines autoritären Staates, der auf dem politischen Fundament des Einparteiensystems Weltmachtansprüche erhebt? Dies können Besucher auf dem Tian’an Men erahnen, dem größten Platz der Welt.

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Dienstag, 03. Dezember 2019, um 19 Uhr VHS im Kulturzentrum , Willi-Pohlmann-Platz 1 , 44623 Herne Der Eintritt zum Vortrag beträgt 6 Euro. Anmeldung: Tel 02323 / 16 35 84 oder 16 29 20.

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