Digitale Werkstatt an der Kolibri Grundschule

Roboter in der Digitalwerkstatt.
mbots in der Digitalwerkstatt. Foto: Patrick Mammen

Von Montag bis Freitag, (1.-5.6.2019) machte die mobile Digitalwerkstatt Station an der Kolibri Grundschule in Herne. Das NRW-Schulministerium führt mit diesem Angebot Schüler an die digitalisierte Welt heran. Monika Pieper, vom Fachbereich Digitalisierung des Schulministeriums NRW: Wir kommen mit der Digitalwerkstatt in Grundschulen um zu zeigen, wie man konstruktiv mit den digitalen Geräten arbeiten kann. „Wir zeigen, wie sinnvoll es sein kann, Tabletts im Unterricht einzusetzen. Wir sind der Meinung, dass Grundschulen auf alle Fälle über Tabletts für den Unterricht verfügen müssen. Die Mittel dazu kommen Ende des Jahres aus dem Digitalpackt."

Falls Eltern befürchten, dass ihre Kinder durch den Tablett-Einsatz zum Daddeln und Zocken verleitet werden, dem ist nicht so, sagte Pieper. „Hier werden mit den Geräten Animations-Filme gedreht und erste Schritte zum Programmieren vermittelt. Alles Dinge, die die Kinder brauchen, wenn sie in der digitalisierten Welt zurechtkommen wollen."

v.l. Ronja, Franziska.
v.l. Ronja, Franziska. Foto: Patrick Mammen

Die Workshops in der Woche wurden von den Lehrerinnen Franziska und Ronja geleitet. Sie haben mit den Kindern in der Digitalwerkstatt gearbeitet und mit den Kindern die kleinen mbots zusammengesetzt und ihnen gezeigt, wie sie per Blockprogrammiersprache die mbots in Bewegung setzen und Befehle erteilen können. Im E-Book-Workshop haben die Grundschüler gelernt, wie sie ein eigenes E-Book erstellen können. Es wurden Geschichten entwickelt, passende Bilder gesucht und in den Text eingesetzt. Hier ging es auch darum, den Teamgeist zu fördern.

v.l. Franziska, Stephanie Lakomý, Andreas Merkendorf.
v.l. Franziska, Stephanie Lakomý (Schulleiterin), Andreas Merkendorf. Foto: Patrick Mammen

„Ich persönlich würde unterschreiben, dass es zu früh ist, wenn Kinder ungeschützt mit Tabletts und Smartphones umgehen. Grundschule kann aber im geschützten Raum vorbereiten, dass was zu Hause so vielleicht nicht geschehen kann. Da gehört dann auch eine entsprechende Ausbildung der Lehrer dazu, um die Kinder gut und sanft vorbereitet in die weiterführenden Schulen zu schicken", sagte Andreas Merkendorf, Fachbereichsleiter Schule und Weiterbildung bei der Stadt Herne. „Den Kindern hat die Woche in der Digitalwerkstatt gefallen - und viele Lehrer haben ihre Hemmungen vor digitalen Unterrichtsstoffen verloren", so Merkendorf. -mehrInfo.

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