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Der Ausschankbetrieb Traber feiert auf der Cranger Kirmes 2023 sein 50-jähriges Jubiläum. Dafür gab es einen neuen Standort, schräg gegenüber vom Riesenrad, sowie das Straßenschild

Ausschankbetrieb Traber feiert 50 Jahre auf Crange

Zum Jubiläum gibt's einen neuen Standplatz

Hoch die Gläser und bereithalten zum Anstoßen: Der Ausschankbetrieb Traber hat etwas zu Feiern. Seit satten 50 Jahren gibt es eine große Auswahl an kühlen Getränke auch auf der Cranger Kirmes. Zum Jubiläum gab es von der Stadt Herne nicht nur einen neuen Standplatz, sondern auch eine eigene Straße. Die durstigen Kehlen werden nun an der „Traber Event Meile“ versorgt - schräg gegenüber vom Riesenrad Bellevue (halloherne berichtete).

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Viele viele Jahre lang konnte Chef Kevin Traber seine Gäste am Rhein-Herne-Kanal, unweit der Bayern-Festhalle sowie des Biergartens „Zum Ritter“, begrüßen. „Am alten Standort hatten wir dadurch natürlich mehr Mitbewerber. Das ist nun für uns besser geworden“, betont der 42-Jährige im Gespräch mit halloherne. Nun gibt es sogar zwei Eingänge.

Platz für bis zu 250 Personen im überdachten Zelt

Genug Platz ist auf jeden Fall vorhanden: Neben einer großen Sitz- und Tanzfläche erwarten die Besucher eine Bar für Bier, Soft- sowie Longdrinks und Schnäpse. Auf der anderen Seite ist die Cocktailbar aufgebaut. Rund 250 Personen finden im überdachten Zelt Platz - bei der unsicheren Wetterlage derzeit ein wichtiger Faktor. Ein tägliches DJ-Programm bringt die Beine in Bewegung und regt zum Mitsingen an.

Egal ob Sonne, bewölkt oder Regen: Das überdachte Zelt lädt zum Verweilen ein.

Auf die Frage, was seinen Betrieb auszeichnet und zu einem traditionsreichen Schaustellerbetrieb hat werden lassen, antwortet Traber: „Wir bieten die größte Getränkeauswahl an, darunter sind sehr viele Spirituosen. Wir wurden dadurch bekannt, dass wir bei den Getränken im gehobenen Sektor unterwegs sind.“ So gibt es beispielsweise mehrere hochwertige Gin-Sorten auf der Getränkekarte.

Sein Vater war früher Hochseilartist, bevor er die Selbstständigkeit im Jahr 1973 startete und der Ausschank begann. Die Düsseldorfer Familie hat ihre Wurzeln naturgemäß auf der Rheinkirmes, die erst Ende Juli zu Ende ging - mit einem positiven Fazit. Dennoch ist die Familie auch eng mit Crange verbunden.

Etwas größer am neuen Standort

Rund eine Woche dauert der Aufbau der Location. Schwarze Stühle und schwarze sowie weiße Stehtische passen zur Deko, die Farben sind in schwarz, rot und weiß gehalten. „Im Grunde ist sonst alles gleichgeblieben, durch den neuen Standort sind wir nur etwas größer geworden“, sagt Kevin Traber, der zusammen mit seiner Frau Diana das Geschäft führt. Die Töchter Betty und Leny helfen natürlich mit.

Nadine Kubiss mixt an der Cocktailbar die Drinks: Hier hat sie einen Caipirinha fertiggestellt.

Seit 2018 gehört übrigens auch der kleine Imbissstand „Golden Grill Club“ dazu, der unmittelbar neben der Cocktailbar seinen Platz gefunden hat. Hier wird mit dem Flank Steak ein Teilstück des Rinder-Bauchlappens in verschiedenen Variationen serviert. Dieser „Cut“ wird von Traber als besonders zart beschrieben, er zeichnet sich durch einen besonders intensiven Geschmack aus.

2023 weiterhin ein Renner: Lillet Wildberry

Doch zurück zum Kerngeschäft. „In diesem Jahr ist immer noch der Lillet Wildberry der Renner unter den Longdrinks“, fasst Traber das Lieblingsgetränk der Crange-Besucher schnell zusammen. Hierfür muss man acht Euro bezahlen, einen Cocktail wie beispielsweise Caipirinha oder Mojito gibt es für zehn Euro.

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Unter den bisherigen (nassen) Umständen ist der Chef auch mit dem Zuspruch der Besucher mit Stand von Montag (7.8.2023) zufrieden. „Für dieses schlechte Wetter sind wir positiv überrascht. Wir freuen uns auch, wenn es keine Beschwerden gibt“, sagt Traber und verschwindet dann schon wieder in Richtung Theke. Der Ausschankbetrieb soll schließlich noch mindestens weitere 50 Jahre weitergehen.

Die auffällige Optik ist in den Farben schwarz, weiß und rot gehalten - da lässt es sich gemütlich eine Cola, ein Bier oder einen Longdrink trinken.
| Autor: Marcel Gruteser