Lesung und Gespräch mit Sarah Vecera
'Wie ist Jesus weiß geworden?'
Im Ludwig-Steil-Forum am Europaplatz findet am Donnerstag, 29. Januar 2026, in der Zeit von 18:30 bis 21 Uhr der Auftakt zu der Reihe „Reihe Gott und die Welt" statt. „Von Anfang an war die Kirche für alle Menschen gedacht. Trotzdem gibt es auch in ihr, rassistische Strukturen, die „weißen“ Menschen meistens gar nicht auffallen“, so Sarah Vecera.
Sie weiß, wovon sie spricht. Die Theologin und „Person of Color“ berichtet von ihrem eigenen Großwerden in der „weißen“ Kirche. In ihrem Buch macht sie auf diese Strukturen aufmerksam und erklärt, wie jeder und jede etwas dagegen tun kann. Sie will ermutigen, im Sinne des christlichen Glaubens eine Kirche zu gestalten, in der sich Menschen jeder Hautfarbe, Herkunft und Zuschreibung willkommen und angenommen fühlen.
Auch über ihr aktuelles Buch „Gemeinsam Anders“ wird an diesem Abend gesprochen. In diesem Sammelband hat sie starke Stimmen für eine Zukunft ohne Diskriminierung, für mehr Vielfalt und Gerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft, gesammelt.
Sarah Vecera arbeitet als Koordinatorin Global Education mit dem Schwerpunkt „Rassismus und Kirche“ bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Sie hat den Eröffnungsgottesdienst beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt gehalten. Aufgewachsen ist sie im Ruhrgebiet. Für ihr Engagement wurde sie jüngst mit dem Katharina-Zell-Preis der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau ausgezeichnet.
Die Veranstaltung mit Sarah Vecera ist der Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „Gott und die Welt“, die sich mit aktuellen kirchlichen und gesellschaftlichen Themen beschäftigt. Moderation: Katharina Henke und Markus Heißler