Niederlagen und Siege für die Mannschaften
Viel los bei den Ruhrpott Baskets Herne
Basketball. Am Samstag (20.9.2025) startete der 1. Spieltag für die Ruhrpott Baskets Herne I gegen SV Haspe 70. Die Gäste fuhren gleich zu Beginn des Spiels ein hohes Tempo und erzielten gute Abschlüsse gegen die Hernerinnen, so dass das erste Viertel mit einer Differenz von 11 an Haspe ging. Mit einer Umstellung in der Offense und Defense begannen die Hernerinnen das 2. Viertel, welches sich im Angriff positiv in der Punktausbeute widerspiegelte. In der Halbzeitpause sprach der Coach Fabian Karphoff auf das Team ein, so dass im 3. Viertel die beste Defense des gesamten Spiels sichtbar wurde. Haspe konnte nur 4 Punkte machen. Dies sorgte für einen Extra-Motivationsschub auf der Herner Seite. Im letzten Viertel konnten die Ruhrpott Baskets den Spielstand fast egalisieren. Nach einem Timeout von Haspe fielen zwei Dreier in Folge für die Gäste und sie bauten den Vorsprung in der finalen Phase damit aus.
Coach Fabian Karphoff: „Wir haben das Spiel in der 1. Halbzeit zu einfach für Haspe gemacht. Die 2. Halbzeit hat gezeigt, was die wahre Defense-Leistung der Mannschaft ist und bewirken kann. Wenn wir in den nächsten Spielen genau diese Defense wieder abrufen, sollte der Ausgang des Spiels anders werden“.
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung: Ibrahim (14, 2 Dreier), Lorke (14), Günther (7), Bakhaus (6), Beckmann (2), Beerkotte (2), Klaus, Patowary. Freiwurfquote: 100 % (7/7).
Ruhrpott Baskets I – SV Haspe 70 45:59 (28:42). Viertelergebnisse: 10:21 / 18:21 / 10:4 / 7:13
Auch die zweiten Damen starten die Saison mit Niederlage
Die Saison des Bezirksliga-Teams der Ruhrpott Baskets startet mit einer deutlichen Niederlage gegen Schalke am Samstag (20.92025). Schalke gewinnt 37:72 (16:40). Während die Gelsenkirchenerinnen von Beginn an in der Partie waren, fanden die Gastgeberinnen vor allem im ersten Viertel nicht ins Spiel. Immer wieder ließen die Baskets im Angriff Punkte liegen und machten es dem Gegner vor allem in der eigenen Defensive zu einfach, zum Korb zu kommen. Bezeichnend für den späten Start der Hernerinnen und für das körperbetonte Spiel war, dass die ersten Punkte für Herne erst nach drei gespielten Minuten per Freiwurf erzielt wurden. Constanze Przybyl sorgte mit zwei erfolgreichen Würfen „von der Linie“ für die ersten Saisonpunkte der Baskets. Erst im zweiten Viertel erzielten die Hernerinnen die ersten Punkte aus dem Spiel heraus. So ging es mit einem 24-Punkte Rückstand für Herne in die Pause. In der zweiten Hälfte kamen die RBH-Damen besser ins Spiel, schafften es jedoch nicht, den Vorsprung der Schalkerinnen zu verringern, sodass es am Ende eine deutliche Niederlage zum Saisonstart gab.
Coach Jan Dannert: „Wir sind heute zu spät ins Spiel gekommen und haben vor allem zu Beginn auf beiden Seiten des Feldes zu viele Fehler gemacht. Zu selten haben wir es geschafft, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Dass wir gegen ein starkes Team aus Gelsenkirchen verloren haben, ist okay. Die Art und Weise und die damit verbundene Deutlichkeit stören mich zwar, aber ich weiß, dass wir das besser können.“
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung: Przybyl (11), Hoefener (7), Klütsch (6), Klosek (3, 1 Dreier), Unverhau (3), Kullik, L. (3, 1 Dreier), Pasch V., (2), Ketteler (2), Celik. Freiwurfquote: 39% (15/38).
Erfolgreicher Start in die U18 Saison
Am Sonntag (21.9.2025) ging ging es für die Herner U18 Jugendoberliga Mannschaft in die neue Saison. Sprungball: Kullik mit sicheren pass auf Kretschmer und die ersten beiden Punkte wurden eingetütet. Der ASC 09 Dortmund verlor gegen die Ruhrpott Baskets Herne mit 52:75 (20:36) (Viertelergebnisse: 12:18 / 8:18 / 12:23 / 20:16).
Bis zur fünften Spielminute ging es hin und her. Ab Spielminute 6 konnte Herne mehr und mehr überzeugen und überrollte Dortmund zunehmend. Emma Göttker startete den Lauf mit ihren ersten 5 Punkten, ehe dann Maxima Backhaus mit 4 weiteren Punkten nachlegte. Mit einem 12: 4 Lauf, sicherte sich Herne das erste Viertel und verschaffte sich die nötige Sicherheit für die weiteren Viertel. Im zweiten Viertel waren es dann vor allem Lina Kullik und Nika Kretschmer, die in der Offensive zu glänzen wussten. Aber auch die komplette Defensive funktionierte besser und besser. Im Dritten Viertel dann dasselbe Bild, gute Verteidigung und die daraus resultierenden Punkte sorgten zum Ende des dritten Viertels für klare Verhältnisse. Im vierten Viertel konnten die Herner Trainer Hader und Hagemeyer nun etwas experimentieren. Es dauerte zwar ein paar Minuten, bis die Umstellung funktionierte, aber dann fand der Herner Nachwuchs wieder die Spur und gewann völlig verdient in der Höhe.
Mannschaft und Trainer waren nach dem Spiel auch zufrieden mit der erbrachten Leistung: „Wir sind immer noch in der Findungsphase und brauchen noch etwas Zeit, um unser System und die Kommunikation abzustimmen. Aber mit der heutigen Leistung sind wir auf dem richtigen Weg“ so Hader und Hagemeyer nach dem Spiel.
Nächsten Freitag, 26. September 2025, um 19 Uhr kommt dann der TVE Dortmund Barop zum ersten Heimspiel. Mannschaft und Trainer hoffen auf reichlich Unterstützung, um den nächsten Sieg einfahren zu können
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung: N. Kretschmer (20), M. Backhaus (20), E. Göttker (11), L. Kullik (10), K. Patowary (10), E. Akcicek (4), A. Pokropowitz, N. Heimlich Freiwurfquote: 38% (3/8)
BH U16-I startet mit überraschendem Auftaktsieg in die 2. Regionalliga
Ebenfalls am Samstag (20.9.2025) spielten die Ruhrpott Baskets Herne gegen UBC Münster und gewannen mit 51:37 (19:13) (Viertelergebnisse: 8:5 / 11:8 / 12:15 / 20:9).
Am 1. Spieltag der neuen Saison hatte die U16-I der Ruhrpott Baskets Herne den UBC Münster zu Gast. Die RBH-Mädchen, die mit Annika Pokropowitz nur noch eine Altjahrgangspielerin in ihren Reihen haben, trat mit 5 Spielerinnen des Jahrgangs 2011 sowie 4 Spielerinnen des älteren U14-Jahrgangs zu diesem Spiel an. Im ersten Viertel verteidigten die Hernerinnen sehr aggressiv und ließen in Richtung Korb fast nichts zu, die Gäste versuchten es dadurch oft aus der Distanz, zumeist aber ohne Erfolg. Da das eigene Angriffsspiel aber noch stockte, ging es mit einem Low-Score von 8:5 in die 1. Viertelpause. Annika Pokropowitz, Charlotte Hain sowie Leni Niebisch per „And One“ bauten die Führung zu Beginn des 2. Viertels bis auf 15:5 aus, bevor viele unnötige Turnover - zum Teil ohne Gegnerdruck - die Gäste wieder zurück in die Partie brachten. Trotzdem ging es mit einer 19:13 Führung in die Halbzeitpause.
Im 3. Viertel wichen die Hernerinnen dann von ihrem Matchplan ab und versuchten ihrerseits das Heil aus der Distanz zu suchen, während die Gäste jetzt ein ums andere Mal an die Freiwurlinie gingen und sich so bis zur 29. Minute bis auf 29:28 aus RBH-Sicht herankämpfen konnten. Das letzte Wort hatte in diesem Spielabschnitt dann aber Annika Pokropowitz mit ihrem Treffer zum 31:28. Obwohl die RBH-Mädchen zwischenzeitlich deutlich in Foul-Trouble geraten waren (Orszulik 4, Hain 3, Ouattara 3, Pokropowitz 3), starteten sie dann nahezu perfekt in das 4. Viertel: Maxine Müssigbrodt, Annika Pokropowitz, Alliyah Ouattara (And One), Leni Niebisch (2) sowie Lisa Reichenberg sorgten für den entscheidenden 13:0-Lauf, bei dem man 8 Minuten auch überhaupt nichts mehr zuließ und die Bretter kontrollierte, so dass die Partie beim Stand von 44:28 entschieden war. Das foulbedingte Ausscheiden von Annika Pokropowitz hatte dann auch keine Auswirkung mehr, die Schlussminute nutze dann U14-Spielerin Klara Köhler, um mit 6 Punkten auf sich aufmerksam zu machen. Am Ende stand ein völlig verdienter und nicht unbedingt erwarteter 51:37 Auftaktsieg, so dass die RBH-Girls schneller als erwartet mit dem sehr jungen Team den ersten Sieg in der 2. Regionalliga einfahren konnten.
Trainerin Nicole Moschner-Dittinger: „Natürlich freuen wir uns sehr darüber, dass wir direkt mit einem Sieg starten, aber wir müssen einfach besser auf den Ball aufpassen und die zum Teil wirklich gut herausgespielten Chancen hochprozentiger nutzen. Ganz wichtig ist die Bewegung ohne Ball, sobald wir da aktiv sind, ergeben sich auch immer wieder einfache Wurfmöglichkeiten.“
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung: Niebisch (11), A. Pokropowitz (10), Ouattara (7), Köhler (6), L. Reichenberg (5), Hain (4), Wolfram (4), Müssigbrodt (2), Orszulik (2), Munk. Freiwurfquote: 25 % (3/12)
Gegen das All-Star-Team der AstroStars ist die U14w chancenlos, trotzdem viele gute Ansätze
Mit den Mädchen der VfL AstroStars Bochum wartete im ersten 1. Regionalligaspiel der RBH- Vereinsgeschichte direkt einer der Topfavoriten auf den Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft auf die U14-I der Ruhrpott Baskets Herne. Die Mannschaft verlor gegen die VfL AstroStars Bochum mit 34:94 (14:40).
Der im Vergleich zur Vorsaison nochmal extrem verstärkte Gegner (mit gleich vier externen Neuzugängen) dominierte die Partie dann auch über die gesamte Spielzeit deutlich, bestrafte dabei so ziemlich jeden Fehler der RBH-Mädchen, die in ihrer ersten Partie auf allerhöchstem WBV-Niveau einiges an Lehrgeld zahlen mussten. Dabei war die eine oder andere Idee in der RBH-Offense sogar gut und richtig, doch aufgrund der höheren Spielgeschwindigkeit und Intensität in der 1. Regionalliga müssen Pässe auf diesem Niveau im genau richtigen Moment und zudem auch hart und exakt gespielt werden, weil die gegnerische Defense sonst ein leichtes Spiel hat.
Den ersten Korb in der 1. Regionalliga in der RBH-Geschichte erzielte Leni Niebisch zum 2:2 Ausgleich, doch dann setzten sich die Gäste Punkt für Punkt Ab und gewannen auch alle vier Spielabschnitte mit mindestens 12 Punkten Differenz. Trotz der Unterlegenheit gaben sich die RBH-Mädchen aber zu keinem Moment der Partie auf und hatten auch in der Offense gute Aktionen, leider sorgte eine schwache Wurfquote aber dafür, dass am Ende nur 34 Punkte im Spielbericht dokumentiert wurden. Aufgrund von Foulproblemen sowie in der letzten Woche erkrankten Spielerinnen ging dann das letzte Viertel mit 9:31 etwas zu deutlich an die Gäste, an deren deutlichen und verdienten Sieg es aber überhaupt nichts zu deuteln gab.
Das RBH Trainer-Duo gab nach der Partie zu Protokoll: „Das hört sich bei einer 60-Punkte- Niederlage vielleicht blöd an, aber unsere Mädchen haben das für das allererste Spiel in der 1. Regionalliga wirklich sehr gut gemacht. Wir haben uns definitiv immer wieder gute Wurfmöglichkeiten erspielt, von denen wir aber aufgrund des kontinuierlich hohen Verteidigungsdruck des Gegners leider viel zu viele Chancen nicht genutzt haben. Auch der Einsatz und Kampfgeist hat zu jeder Zeit gestimmt, wir müssen aber noch viel cleverer werden und die Anzahl der unnötigen Ballverluste minimieren und vor allem bei der Reboundarbeit müssen wir viel körperlicher werden. Die AstroStars sind aber einfach auch brutal ausgeglichen, die können quasi ohne Qualitätsverlust durchwechseln. Die Bochumerinnen waren mit diesen Jahrgängen in der U12 schon Westdeutscher Vizemeister, heute haben die 4 externen Neuzugänge für diese Saison 50 (!) der 94 Punkte gemacht, das alleine sagt eigentlich schon alles über dieses "All-Star-Team“ aus, das für uns definitiv der Topfavorit auf den Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft ist! In unserem über die gesamte Spielzeit engagiert auftretenden Team haben sich heute Lavinia Orszulik in der Defensive und Leni Niebisch in der Offensive noch ein dickes Sonderlob verdient."
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung: Niebisch (13, 1 Dreier), Helling (8), Orszulik (5), G. Göttker (3), Köhler (2), Köylüoglu (2), Tiemann (1), Dannert, Müssigbrodt, S. Pokropowitz Freiwurfquote: 31 % (5/16)
U12-Mädels starten mit Kantersieg in die Saison
Nach einer sehr erfolgreichen Saisonvorbereitung, in der die U12-Mädchen sich stetig steigern konnten, gingen die Mannschaft und Coach Barbara selbstbewusst, aber doch leicht nervös in die erste Partie. Die Mannschaft gewann die Basket Duisburg mit 110:22 (55:12) (Achtelergebnisse: 13:5 / 8:1 / 17:2 / 17:4 // 12:0 / 11:4 / 13:2 / 19:4).
Aber die RBH-Maschine lief einwandfrei und überrollte die Gegnerinnen ab dem 1. Achtel geradezu. Bereits nach wenigen Angriffen musste man die Defense zurückziehen und konnte allen Spielerinnen gleich viel Einsatzzeit geben. Nach einem kurzen Stolperer im 2. Achtel, in dem man sich zu wenig auf das gute Zusammenspiel konzentrierte und jede sein eigenes Ding machte, berappelte sich das Team schnell wieder. Vor allem das Spuren Besetzen im Fastbreak funktionierte immer besser und auch das Wurftraining der letzten 2 Wochen trug bei vielen Mädels direkt Früchte. Am Ende stand ein ungefährdeter Sieg zu Buche, bei dem Fabienne kurz vor Schluss mit dem 100. Punkt den Kuchen beim nächsten Training sicherte. „Ich bin heute sehr zufrieden mit unserer Teamleistung! Wir haben wieder einmal gezeigt, wie gut wir Teambasketball spielen. Alleine, dass alle Mädchen gepunktet haben und gleich 6 der 8 Spielerinnen sogar zweistellig, zeigt die Tiefe unseres Teams und was für ein Potential uns steckt.
Das beste ist: Trotz der guten Leistung ist noch viel Luft nach oben (vor allem bzgl. der Aufstellung im Set Play) - das macht Lust auf die Saison. Ein Sonderlob hat sich heute Pia verdient, die selbst gegen gut verteidigende Gegenspielerinnen im 1 gegen 1 sicher einen Korbleger nach dem anderen versenkte.“ so Coach Barbara nach dem Spiel.
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung: De Stefano, S. (26), Dannert, C. (22), Nacke, P. (16), Fimpeler, M. (13), Sendzick, S. (13), Glomb, L. (10), Labonte, F. (6), Özcan, N. (4). Freiwurfquote: 53% (8/15).