Zukunftsquartiers „Stadttor Ost"
SPD Herne Stamm: Grüne Verbindung zur Innenstadt
Der SPD Ortsverein Herne-Stamm begrüßt die Pläne der Stadt Herne zur Entwicklung des neuen Zukunftsquartiers „Stadttor Ost“ auf dem Gelände der heutigen Hauptfeuerwache an der Sodinger Straße. Die vorgesehene Kombination aus Wohnungsbau, Gewerbe, Dienstleistungen und Freiflächen ist aus Sicht der Sozialdemokraten ein wichtiger Beitrag zur Stadtentwicklung. Dazu schreibt die Ortsvereinsvorsitzende SPD Herne Stamm Gabriele Przybyl am Montag (8.6.2026):
„Herne braucht dringend zusätzlichen Wohnraum, insbesondere für Familien. Deshalb ist es richtig, dass auf dem Areal ein modernes Wohnquartier mit unterschiedlichen Wohnformen und einem Anteil öffentlich geförderter Wohnungen entstehen soll. Ebenso wichtig ist es, dass Gewerbe und Dienstleistungen ihren Platz im Quartier finden. So entstehen lebendige Nachbarschaften mit kurzen Wegen und einer hohen Lebensqualität."
Gleichzeitig sieht die SPD die Chance, die Entwicklung des Quartiers in ein größeres Konzept für Klimaschutz, Naherholung und nachhaltige Mobilität einzubetten. Die Sozialdemokraten fordern deshalb die Schaffung einer durchgehenden Grünwegeverbindung vom Revierpark Gysenberg durch das Ostbachtal entlang des renaturierten Ostbachs, über den Friedhof an der Mont-Cenis-Straße bis in die Herner Innenstadt.
„Wenn das neue Quartier als Stadttor Ost bezeichnet wird, dann sollte es nicht nur ein Eingang zur Innenstadt sein, sondern auch Teil einer grünen Achse werden, die wichtige Erholungsräume miteinander verbindet“, sagt Melissa Arnold, Fraktionsvorsitzende der SPD in der Bezirksvertretung Herne-Mitte. „Eine solche Verbindung stärkt den Fuß- und Radverkehr, verbessert die Aufenthaltsqualität und leistet einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung in unserer Stadt.“
Von einem solchen Grünzug würden zudem zahlreiche bestehende Einrichtungen im Umfeld profitieren. Dazu zählen die Grundschule an der Schillerstraße, das Seniorenheim St. Elisabeth Stift sowie die AWO-Kindertagesstätte. Für Kinder, Familien und ältere Menschen entstünden zusätzliche Bewegungs- und Aufenthaltsräume sowie sichere und attraktive Wege zwischen den einzelnen Einrichtungen und der Innenstadt.
„Gerade die Vernetzung von Schule, Kita, Senioreneinrichtungen und Wohnquartieren zeigt, welchen Mehrwert eine solche Grünverbindung für die Menschen vor Ort haben kann“, betont Melissa Arnold. „Hier geht es nicht nur um Stadtplanung, sondern um konkrete Verbesserungen im Alltag vieler Hernerinnen und Herner.“
Der SPD Ortsverein spricht sich daher dafür aus, die geplanten Wettbewerbsverfahren und die weitere Quartiersentwicklung zu nutzen, um diese Grünverbindung frühzeitig mitzudenken und planerisch zu sichern. Gleichzeitig soll die Entwicklung des neuen Quartiers von Beginn an gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden.
„Ein solches Projekt wird die Entwicklung unserer Innenstadt über Jahrzehnte prägen. Deshalb ist es wichtig, dass die Menschen vor Ort ihre Ideen, Anregungen und Wünsche einbringen können“, erklärt Gabriele Przybyl. Wir werden hierzu den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen und Vorschläge aus der Nachbarschaft aktiv in die politische Diskussion einbringen.
Melissa Arnold ergänzt: „Ein lebenswertes Quartier entsteht nicht allein am Reißbrett, sondern im Austausch mit den Menschen, die dort leben, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Wir möchten die Entwicklung des Stadttors Ost gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten und ihre Perspektiven frühzeitig berücksichtigen.“
Abschließend erklärt Gabriele Przybyl: „Wohnen, Arbeiten, Klimaschutz und Naherholung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das Zukunftsquartier Stadttor Ost bietet die Möglichkeit, all diese Ziele miteinander zu verbinden. Diese Chance sollten wir nutzen, um ein lebenswertes Quartier und zugleich einen grünen Zugang zur Herner Innenstadt zu schaffen.“