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Sparda-Bank setzt Wachstumskurs fort

Dr. Ulrike Hüneburg, Stefan Tysbierek.Foto: Günter MydlakDr. Ulrike Hüneburg, Stefan Tysbierek von der Sparda Bank.

Die Sparda-Bank in Herne hat ihren Wachstumskurs auch im Geschäftsjahr 2016 erfolgreich fortgesetzt. Das Geschäftsvolumen wuchs um 10 Millionen Euro auf 242,4 Millionen Euro (+ 4,33 Prozent), die Kundeneinlagen stiegen um 6,4 Millionen Euro auf 157 Millionen Euro (+ 4,27 Prozent). Ihren Kreditbestand baute die Sparda-Bank um 3,6 Millionen Euro auf 85,5 Millionen Euro (+ 4,44 Prozent) aus. Für Stefan Tysbierek, Filialleiter der Sparda-Bank in Herne, sind das „sehr erfreuliche Zahlen in für Banken nach wie vor recht schwierigen Zeiten“.

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Das feste Fundament für diese positive Entwicklung legte die Bank wieder mit ihren Baufinanzierungen. Mit Neuzusagen im Umfang von 11,5 Millionen Euro im Jahr 2016 legte sie ihr Kerngeschäft daher um nahezu 4 Millionen Euro (+ 5,03 Prozent) auf einen Gesamtbestand in Höhe von 80,8 Millionen Euro zu. „Hier wollen wir uns im laufenden Geschäftsjahr deutlich steigern“, kündigt der Filialleiter an. „Bei Zins und Beratung werden wir für Bauherren, Wohnungskäufer oder Modernisierer weiter eine Top-Adresse in NRW bleiben“, sagt er.

Stefan Tysbierek.Foto: Günter MydlakStefan Tysbierek.

Bei den Konsumenten-Krediten gab es im Jahr 2016 den von der Bank auch erwarteten weiteren Rückgang. Ihr Gesamtvolumen belief sich auf 3,5 Millionen Euro (- 3,89 Prozent). "Die Gründe für diese Entwicklung sind ebenfalls unverändert geblieben", sagte Stefan Tysbierek. Niedrige Sparzinsen und die Konkurrenz vieler weiterer Anbieter seien „einfach kein gutes Umfeld, um hier als einzelne Bank nachhaltig erfolgreich sein zu können“. Vor diesem Hintergrund hatte die Sparda-Bank West einen Strategiewechsel eingeleitet, der zum Jahresende 2016 termingerecht vollzogen wurde: Das Geschäft mit Privatkrediten wird seit dem 1. Januar 2017 über die TeamBank AG abgewickelt, besser bekannt durch ihre Erfolgsmarke easyCredit. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit diesem neuen Partner aus der Genossenschaftlichen FinanzGruppe, weil er unsere Werte teilt, weil die Konditionen fair sind und weil der Kreditabschluss auch wirklich easy ist“, so der Filialleiter.

Die Zinsen für Termingelder und Sparguthaben waren auch im vergangenen Jahr niedrig, das Vertrauen der Kunden in ihre Genossenschaftsbank allerdings blieb unverändert hoch. Gut ablesen lässt sich das an der erneut positiven Einlagenentwicklung. Ein Plus von 6,4 Millionen Euro hob die Kundeneinlagen Ende 2016 auf insgesamt 157 Millionen Euro (+ 4,27 Prozent). Die größten Zuwächse verzeichnete die Bank bei den Sichteinlagen. Termin- und Spareinlagen entwickelten sich eher rückläufig. „Für den Vermögensaufbau und die Konstruktion einer tragfähigen Altersvorsorge ist die schon so lang andauernde Niedrigzinsphase eine echte Katastrophe“, so Stefan Tysbierek, der seinen Kunden und Mitgliedern rät, über einen Immobilienerwerb oder andere Formen aktiver Geldanlage nachzudenken. Darum habe man die Kunden auch 2016 intensiv über Alternativen bei der Zukunftssicherung beraten und auf diese Weise zugleich gute Ergebnisse bei der Vermittlung von Mischfonds und Fondssparplänen von Union Investment und Monega erzielt. So konnten Fondsanlagen und Wertpapiere in Höhe von 7,6 Millionen Euro verzeichnet werden.

Bei den Kunden- und Mitgliederzahlen gab es im vergangenen Geschäftsjahr ebenfalls Steigerungsraten. Das Institut konnte 567 Gironeukunden für sich gewinnen. Damit ist die Gesamtzahl der Kunden auf 15.956 (+ 3,79 Prozent) gestiegen. „Ich freue mich besonders, dass wir trotz der intensiven Diskussionen um die Einführung von vergleichsweise moderaten Gebühren viele Herner überzeugen konnten“, sagt der Filialleiter. Die aus Kundensicht wohl wichtigsten: Seit April 2016 wird für die BankCard ein jährliches Entgelt von 10 Euro berechnet und eine Standardkreditkarte kostet 40 statt zuvor 30 Euro pro Jahr. „Kontoführungsgebühren wie bei den meisten anderen Banken gibt es bei uns nach wie vor nicht“, betont Stefan Tysbierek. Mit ihren 14 Mitarbeitern in Herne, preiswerten Produkten und starken Partnern sowie einem modernen mobilen Online-Banking biete die Bank zudem „einzigartige kostenlose Zusatzleistungen, die 2017 wieder deutlich mehr Menschen für unsere Genossenschaft begeistern werden“, ist sich der Filialleiter sicher.

Dass die Sparda-Bank West mit ihren besonderen genossenschaftlichen Werten wie Mitgliederförderung, Fairness und Mitbestimmung positiv wahrgenommen wird, zeigten auch die 2016 vorgelegten Ergebnisse einer von der Bank initiierten Kundenbefragung: 83,7 Prozent gaben an, ihre Bank als sympathische Gemeinschaft zu erleben, die Bankgeschäfte fair und einfach macht. Dazu trägt auch das gemeinnützige Engagement der Genossenschaftsbank bei. Auch 2016 förderte die Sparda-Bank in Herne verschiedene Vereine und Projekte mit insgesamt 20.000 Euro. Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West förderte beispielsweise das Anti-Gewalttraining „Gewaltfrei Lernen“ an der Max-Wiethoff-Schule, das von der örtlichen Filiale begleitet wurde.

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15. März 2017, 13:53 Uhr