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Khrystyna Kulesha (re.) und die Metropol Ladies Herne/Recklinghausen, hier gegen Osnabrück, gewannen knapp in der Overtime gegen die TG Neuss Tigers mit 77:75.

Metropol Ladies gewinnen gegen Neuss Tigers in Overtime

Spannung bis zur letzten Minute

In einem extrem spannenden Spiel gewinnen die Metropol Ladies am Samstagabend (24.2.2024) in der 2. Basketball-Bundesliga der Damen gegen die TG Neuss Tigers mit 77:75 in Overtime.

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Die Zweitvertretung des Herner TC startete von Anfang an schnell und konzentriert in das Spiel. Mit einem beachtlichen 33:18 konnten die jungen Spielerinnen das erste Viertel für sich gewinnen. Wer aber dachte, dass das ein leichtes Spiel wird, hat sich getäuscht.

Leistungseinbruch im zweiten Viertel

Im zweiten Viertel brachen die Ladies ein. Was im ersten Teil noch so gut gelang, wollte nun gar nicht mehr funktionieren. Das Team musste das Viertel mit 5:17 verloren geben und ging mit einem Spielstand von 38:35 in die Halbzeitpause.

Von nun an kämpften beide Teams Kopf an Kopf und keiner konnte sich nennenswert absetzen. Im letzten Viertel lagen die Gäste aus Neuss mit fünf Punkten vor. Doch die Metropol Ladies bewiesen Moral, kämpften sich zum 65:65 heran und erzwangen somit die Overtime.

Auf und Ab in der Overtime

Auch hier sah es zunächst so aus, als ob die Gäste erneut mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung den Sieg mitnehmen würden. Eine Minute vor Ende der Overtime zogen die Ladies aber wieder auf 70:70 heran um dann erneut wieder mit fünf Punkten ins Hintertreffen zu geraten.

Bei nur noch 44 Sekunden Spielzeit und einem Spielstand von 70:75 dachte jeder in der Halle: „Das war es“. Aber weit gefehlt! Die Metropol Ladies holten auch diese fünf Punkte durch Körbe von Lilly Kaprolat und Khrystyna Kulesha wieder rein und verwandelten in den letzten zwei Sekunden noch einen Zwei-Punkte-Wurf von Clara Bielefeld zum 77:75-Endstand. "Das war ein wahnsinnig spannendes Spiel!", lautet das Fazit der Metropol Ladies.

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Es spielten: Khrystyna Kulesha (24 P.| 10 Reb.), Lilly Kaprolat (18 P.), Clara Bielefeld (14 P.), Jayley Coplin (12 P.), Melina Reich (5 P.), Tetiana Tkachenko (4 P.), Adna Halilbasic, Fatima Bentahar

| Quelle: MRK / HTC