Serdar Yüksel (SPD) legt Einkünfte offen

MdL erhält rund 2.900 Euro netto im Monat ohne weitere Bezüge

Serdar Yüksel.
Serdar Yüksel. Foto: Michael Grosler

Im Zusammenhang mit der sogenannten Maskenaffäre legt der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel erneut seine Einkünfte offen, heißt es in einer Mitteilung.

Yüksel dazu: „Abgeordnete sind immer Diener der Bürger und nicht der Wirtschaft. Bezahlter Lobbyismus beschädigt das Vertrauen in die Politik und muss deshalb verboten werden. Politischen Einfluss gegen Geld zu verkaufen oder dafür andere Vorteile zu genießen, ist Machtmissbrauch, der rechtlich verfolgt werden muss.“

Als einer der wenigen Abgeordneten veröffentlicht Serdar Yüksel regelmäßig seine Einkünfte, die jederzeit auch auf seiner Website nachzulesen waren und sind. Dazu sagt er: „Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, wie viel Abgeordnete verdienen und welche Ausgaben sie monatlich tätigen. Neben meinen Bezügen als Abgeordneter beziehe ich keine weiteren Einkünfte. Meine Tätigkeiten außerhalb meines Mandates sind rein ehrenamtlich, für die ich kein Einkommen beziehe.“

Yüksel weiter: „Als Landtagsabgeordneter bekomme ich gerundet 11.161 Euro brutto pro Monat und erhalte einen Zuschuss von 423 Euro für die Kranken- und Pflegeversicherung. Abgezogen davon werden die Beiträge über 2.330 Euro für das Versorgungswerk, die seit 2005 Pflichtabgaben für Abgeordnete sind. Zudem werden rund 2.664 Euro Steuern im Monat fällig sowie 952 Euro für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung. Als Landtagsabgeordneter trage ich die weiteren Kosten für das Bürgerbüro in Wattenscheid und das Besprechungszimmer in Bochum, inkl. Nebenkosten. Allein für meine Mitarbeiter, die die parlamentarische Arbeit im Landtag und im Wahlkreis unterstützen, steht mir eine monatliche Pauschale zur Verfügung."

Er fährt fort: „Auf 1.350 Euro im Monat belaufen sich die Beiträge und Abgaben an die SPD-Gliederungen sowie 250 Euro für Mitgliedschaften in gemeinnützigen Vereinen und für Projekte. In Öffentlichkeitsarbeit investiere ich etwa 300 Euro monatlich. Damit bleiben mir am Ende nach Abzügen meiner Kosten als Politiker etwa 2.900 Euro netto übrig.“

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