Ruhrvalley-Office zieht ins Stadtwerkehaus

Verbund der drei Hochschulen will Forschung intensivieren

Das Ruhrvalley Management Office zieht ins Stadtwerkehaus am Berliner Platz 9 in Herne (NW). Der Verbund der drei Ruhrgebiets-Hochschulen Fachhochschule Dortmund, Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen wird seine Zusammenarbeit intensivieren und sich gemeinsam um weitere Fördermittel für Forschungsprojekte bewerben. Die Koordination soll unter anderem vom Management Office in Herne aus passieren. Aufnahme von der Pressekonferenz im Rathaus am Freitag (05.06.2020). Im Bild: Prof. Dr. Jürgen Bock, Präsident der Hochschule Bochum. Im Bild (v-l): Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor der Fachhochschule Dortmund, Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und Prof. Dr. Jürgen Bock, Präsident der Hochschule Bochum.
V-l: Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Prof. Dr. Bernd Kriegesmann und Prof. Dr. Jürgen Bock. Foto: Stefan Kuhn

Auch ohne Sonne, sondern dafür teils starken Regen, der auf den Friedrich-Ebert-Platz am Freitagnachmittag (5.6.2020) niederprasselte, strahlte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda im Ratssaal des Rathauses besonders. Er durfte verkünden, dass die Hochschulallianz ruhrvalley mit ihrem Büro nach Herne ins Stadtwerke-Haus am Berliner Platz 9 ziehen wird. Angepeilter Startpunkt ist dabei der Zeitraum Mitte August bis Anfang September, 20 bis 40 Beschäftigte sollen dort arbeiten.

Das Ruhrvalley Management Office zieht ins Stadtwerkehaus am Berliner Platz 9 in Herne (NW). Der Verbund der drei Ruhrgebiets-Hochschulen Fachhochschule Dortmund, Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen wird seine Zusammenarbeit intensivieren und sich gemeinsam um weitere Fördermittel für Forschungsprojekte bewerben. Die Koordination soll unter anderem vom Management Office in Herne aus passieren. Aufnahme von der Pressekonferenz im Rathaus am Freitag (05.06.2020). Im Bild: Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.
Oberbürgermeister Frank Dudda. Foto: Stefan Kuhn

Die Hochschulallianz besteht aus der Fachhochschule Dortmund, der Hochschule Bochum und der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen (WHS) . „Wir wollen ein interkommunales Mega-Projekt präsentieren und erhoffen uns einen strukturpolitischen Quantensprung in den Bereichen Innovation und Entwicklung“, erläuterte Dr. Dudda zu Beginn der Pressekonferenz. Insbesondere sollen Technologien in den Bereichen Energie, Mobilität, Digitalisierung und künstliche Intelligenz gemeinsam entwickelt werden.

Er verspricht sich davon einen Schub für die Region und spricht von einem großen Glück sowie dickem Ausrufezeichen, dass Herne als Mittelpunkt dafür ausgewählt wurde. „Die Forschung wird hier zu einer Marke, die in ganz Deutschland beachtet wird“, ist sich der Oberbürgermeister sicher. „Aus Wissenschaftskompetenz entstehen Produkte.“

Das Ruhrvalley Management Office zieht ins Stadtwerkehaus am Berliner Platz 9 in Herne (NW). Der Verbund der drei Ruhrgebiets-Hochschulen Fachhochschule Dortmund, Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen wird seine Zusammenarbeit intensivieren und sich gemeinsam um weitere Fördermittel für Forschungsprojekte bewerben. Die Koordination soll unter anderem vom Management Office in Herne aus passieren. Aufnahme von der Pressekonferenz im Rathaus am Freitag (05.06.2020). Im Bild: Prof. Dr. Jürgen Bock, Präsident der Hochschule Bochum.
Prof. Dr. Jürgen Bock, Präsident der Hochschule Bochum. Foto: Stefan Kuhn

Zu Gast waren auch die drei Rektoren der jeweiligen Hochschulen. Prof. Jürgen Bock von der Hochschule Bochum sprach davon, dass dies kein Kurzzeitprojekt wäre und es weiter mit 5,6 Millionen Euro von der Mercator Stiftung gefördert wird. „Seit geraumer Zeit sind wir schon in der Akademie Mont-Cenis aktiv und wir freuen uns, die gute Zusammenarbeit zwischen den drei Hochschulen und der Stadt Herne weiterzuführen“, so Bock. Die gemeinsame Geschäftsstelle solle Synergiepotentiale bestmöglich ausschöpfen.

Das Ruhrvalley Management Office zieht ins Stadtwerkehaus am Berliner Platz 9 in Herne (NW). Der Verbund der drei Ruhrgebiets-Hochschulen Fachhochschule Dortmund, Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen wird seine Zusammenarbeit intensivieren und sich gemeinsam um weitere Fördermittel für Forschungsprojekte bewerben. Die Koordination soll unter anderem vom Management Office in Herne aus passieren. Aufnahme von der Pressekonferenz im Rathaus am Freitag (05.06.2020). Im Bild: Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor der Fachhochschule Dortmund.
Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor der Fachhochschule Dortmund. Foto: Stefan Kuhn

Prof. Wilhelm Schwick von der FH Dortmund ergänzte: „Alle drei Hochschulen haben einen technischen Schwerpunkt. Da versucht man, sich zu ergänzen. Hier am Standort können wir unsere Aktivitäten weiterentwickeln.“

Das Ruhrvalley Management Office zieht ins Stadtwerkehaus am Berliner Platz 9 in Herne (NW). Der Verbund der drei Ruhrgebiets-Hochschulen Fachhochschule Dortmund, Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen wird seine Zusammenarbeit intensivieren und sich gemeinsam um weitere Fördermittel für Forschungsprojekte bewerben. Die Koordination soll unter anderem vom Management Office in Herne aus passieren. Aufnahme von der Pressekonferenz im Rathaus am Freitag (05.06.2020). Im Bild: Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen.
Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen. Foto: Stefan Kuhn

Rund 30.000 Studierende haben die drei Hochschulen gemeinsam. „Wir wollen dauerhaft stabile Strukturen aufbauen, daher ist das auf lange Zeit ausgerichtet“, bekräftigte Prof. Bernd Kriegesmann von der Westfälischen Hochschule. Es gäbe bereits ein ruhrvalley Cluster, welches Herner Unternehmen miteinbeziehen würde.

Das Ruhrvalley Management Office zieht ins Stadtwerkehaus am Berliner Platz 9 in Herne (NW). Der Verbund der drei Ruhrgebiets-Hochschulen Fachhochschule Dortmund, Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen wird seine Zusammenarbeit intensivieren und sich gemeinsam um weitere Fördermittel für Forschungsprojekte bewerben. Die Koordination soll unter anderem vom Management Office in Herne aus passieren. Aufnahme von der Pressekonferenz im Rathaus am Freitag (05.06.2020). Im Bild: Holger Stoye, Leiter der Wirtschaftsförderung Herne.
Holger Stoye, Leiter der Wirtschaftsförderung Herne. Foto: Stefan Kuhn

Die Impulse, die in den ehemaligen Räumlichkeiten des Kundencenters am Berliner Platz auf rund 480 Quadratmetern starten werden, sollen im Idealfall neue innovative Impulse setzen, die weitere Arbeitsplätze entstehen lassen. „Das ist eine große Chance für Herne und wir sind glücklich, dass sich die drei stärksten Hochschulen aus NRW sich hier verknüpfen“, freute sich Holger Stoye, Chef der Wirtschaftsförderungs- gesellschaft in Herne. Beispiele für die Arbeit vor Ort könnten Ideen für neue Infrastrukturen in der Stadtplanung, Teststrukturen für Autobatterien von Elektrofahrzeugen oder die Auswertung von E-Rollern sein.

Apropos Kundencenter Stadtwerke: dieses verlässt den angestammten Standort und zieht einmal um die Ecke in die freigewordenen Räume des Immobiliencenters der Herner Sparkasse. Wohl etwas kleiner vom Platzangebot her, aber - so die Stadtwerke - wolle man den Umzug nutzen, um den Kundenservice weiter zu verbessern.

Das Stadtwerke-Haus am Berliner Platz in Herne (NW), am Samstag (06.06.2020).
Das Stadtwerke-Haus am Berliner Platz. Foto: Stefan Kuhn
Autor: