U10 mit gutem Turniertag, U16 und U14 verlieren
RBH: Zweite mit Derbysieg nach Verlängerung
Für die vier Teams der Ruhrpott Baskets Herne (RBH) standen wieder Partien auf dem Programm, die U10 absolvierte wie gewohnt ihren Turniertag mit zwei Spielen.
In der Bezirksliga bezwang die Zweitvertretung der RBH-Frauen auswärts den Herner TC 3 mit 46:41 nach Verlängerung und holte sich so den Derbysieg. Die Baskets starteten defensiv wach und offensiv geduldig in die Partie und konnten sich direkt etwas absetzen. Allerdings schwanden im weiteren Verlauf sowohl die Intensität in der Verteidigung als auch die Trefferquote, sodass RBH nur mit einer knappen Führung in die Pause ging. Die Gastgeberinnen arbeiteten sich in einem durchgehend intensiven Spiel in der zweiten Hälfte zurück in die Partie.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit acht Führungswechseln und neun Unentschieden. Auch mit Ablauf der regulären Spielzeit stand kein Sieger fest. In der Verlängerung zeigten die Gäste wieder die phasenweise vermisste Intensität in der Verteidigung und beim Rebounden. Dadurch gelang es ihnen auch, wieder zu klareren Offensivaktionen zu kommen. Selbst ein schmerzhafter Zusammenstoß zweier RBH-Spielerinnen, die daraufhin ausgewechselt werden mussten, brachte die Baskets nicht aus dem Konzept. Mit einem starken Finish konnten die Ruhrpott Baskets das zweite Derby der Saison somit siegreich beenden.
Coach Jan Dannert: „Das war ein sehr intensives Spiel, und ich bin stolz darauf, wie das Team diese Intensität angenommen hat. Leider haben wir nicht genug Konstanz in den Dingen bewiesen, die wir grundsätzlich gut können. Aber heute hat jede gezeigt, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollte. Vor allem die Team-Defense zu Beginn und zum Ende hin hat mir gut gefallen. Auch die Punkteverteilung zeigt, dass es heute eine geschlossene und tolle Mannschaftsleistung war.“
U16 verliert knapp
Beim Sportclub Krefeld trat die U16 mit vier Spielerinnen aus der Altersklasse und fünf U14-Akteurinnen an und kassierte in der Endrunde der 2. Regionalliga eine 62:70-Schlappe. Von Beginn an entwickelte sich eine sehr intensive Partie, in der die Gastgeberinnen den besseren Start hatten und bis zur 7. Minute (17:11) immer in Führung lagen. Dann gab Greta Göttker mit ihrem Treffer das Startsignal zur Aufholjagd und einer viertelübergreifenden 9:0 Serie durch weitere Treffer von Charlotte Hain, Klara Köhler (and One) sowie Alliyah Ouattara. In Minute 11 lagen die Hernerinnen mit 20:17 in Führung. Doch das Momentum kippte und die Gastgeberinnen übernahmen wieder die Spielkontrolle, während die Hernerinnen sich zu viele individuelle Fehler leisteten. Mit einem 27:38 Rückstand aus RBH-Sicht ging es dann in die Halbzeitpause.
Diesen 11-Punkte-Rückstand konnten die Hernerinnen dann im 3. Spielabschnitt reduzieren, die Offense erzielte stolze 22 Punkte, da man sich aber zuviele Ballverluste leistete kamen die Krefelderinnen immer wieder zu einfachsten Punkten, so dass sie selbst 17 Punkte erzielen konnten. Vor dem letzten Spielabschnitt stand somit immer noch ein 49:55 Rückstand zu Buche. Leni Niebisch mit ihrem bereits dritten blitzsauberen Dreier sowie Lavinia Orszulik mit zwei Treffern brachten ihre Farben dann in Minute 33 wieder mit 56:55 in Führung.
Spätestens jetzt war die Partie zu einem Krimi geworden, Krefeld erzielte 8 Punkte in Folge zum 64:55, doch die Hernerinnen hatten noch einmal eine Antwort parat und verkürzten durch Lavinia Orszulik und 4 Punkte von Greta Göttker auf 63:62 (37. Minute). Doch die Schlussphase gehörte dann eindeutig den Gastgeberinnen, die keinen RBH-Korb mehr zuließen und gleichzeitig die entscheidenden Treffer zum 70:62 Sieg der Heimmannschaft setzen konnten.
„Wir haben wirklich toll gekämpft und alles gegeben. Letztlich hat Krefeld sich durchgesetzt, weil sie am Ende etwas cleverer und erfahrener waren. Vielleicht wäre die Partie schon anders ausgegangen, wenn wir Lisa Reichenberg (Hand gebrochen) und Johanna Wolfram (privater Termin) an Bord gehabt hätten. Erwähnenswert ist aber sicher noch, dass 46 (!) unser 62 Punkte heute von U14- Spielerinnen erzielt wurden, unsere "young guns“ haben heute wirklich allesamt einen Top-Job gemacht. Verloren haben wir das Spiel heute, weil wir einfach zu viele Turnover hatten und zudem 22 (!) Punkte von der Freiwurflinie aus liegen gelassen haben!"
U14 mit einem Wechselbad der Gefühle
Die U14 kassierte bei den City Baskets Recklinghausen nicht nur eine 37:50-Niederlage. Greta Göttker und Liya Köylüoglu verletzten sich innerhalb von kurzer Zeit beide schwer, sodass beide ins Krankenhaus mussten.
U10 holte zwei Siege beim Turniertag
Die U10 gewann ohne drei wichtige Leistungsträgerinnen und mit nur sieben Spielerinnen beim 6. Turnier-Spieltag mit 61:15 gegen die Capitol Bascats Düsseldorf und mit 62:17 gegen den Hürther BC.