Zahlreiche Akteure kamen zusammen
Neujahrsempfang der Herner Selbsthilfe
Zahlreiche Akteur der Herner Selbsthilfe trafen sich am Montag (26.1.2026) im St. Marien Hospital Eickel zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang. Eingeladen hatte das buez – Selbsthilfe-Netzwerk Herne.
Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda eröffnete die Veranstaltung und betonte das besondere Miteinander innerhalb der Selbsthilfe: „Selbsthilfe ist bei Weitem kein Selbstläufer, funktioniert in unserer Stadt aber dank vieler fleißiger, ehrenamtlich arbeitender Menschen erstaunlich gut und schafft ständig neue Perspektiven. Genau da wollen wir gerne mit unserem städtischen Angebot und dem großen Netzwerk helfen. Bleiben wir zuversichtlich, denn die Selbsthilfe soll wachsen und sich weiterentwickeln.“
Dr. Peter W. Nyhuis, ärztlicher Direktor des St. Marien Hospitals, sprach als Hausherr ein Grußwort und stellte darin, neben der Würdigung der Selbsthilfearbeit, insbesondere auch wichtige Aspekte der psychiatrischen Selbsthilfe vor. Nach der Vorstellung des neuen Selbsthilfebeirates durch Malina Schäfer-König, Leiterin des buez, ergriff Andreas Nowak, alter und neuer Vorsitzender des Selbsthilfebeirates, das Wort und würdigte das langjährige ehrenamtliche Wirken der beiden ausgeschiedenen Mitglieder Rudi Jäger und Wolfgang Redenz. Er dankte Ihnen – auch im Namen des buez – für ihre unermüdliche und selbsthilfestärkende Arbeit.
Ziele und Projekte
Anschließend ermöglichte Malina Schäfer-König den Gästen noch einmal einen umfassenden Rückblick auf die letztjährigen Veranstaltungen und Projekte des buez und sprach über die Ziele, die sich das buez-Team in Zusammenarbeit mit den Gremien und den Selbsthilfegruppen für das Jahr 2026 gesteckt hat. Im weiteren Verlauf berichtete Karola Mono zur Öffentlichkeitsarbeit und stellte Formate und Projekte wie die „Selbsthilfe-News“, das „Radiomagazin „Hör HER!“, das neue Chorprojekt für 2026 namens „Singen macht glücklich!“ sowie die „Schreibwerkstatt im buez“ vor.
Auch neu gegründete Selbsthilfegruppen erhielten an diesem Nachmittag Gelegenheit sich vorzustellen. „The way of Amputees“, eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Amputationen, sowie die Frauen- Kreativgruppe des Consensus Vereins, die sich zum Thema Psychische Gesundheit trifft, erzählten über die Motive ihrer Gründung und ihre Selbsthilfearbeit.
Gemeinsames Singen spendet Lebensfreude
„Singen hält Körper und Psyche gesund. Singen schafft mehr Lebensfreude. Und genau das machen wir jetzt!“ Mit diesen Worten begrüßte Malina Schäfer-König die Sängerin, Chorleiterin und Gesangsdozentin Izolda Barudzija-Manojlovic. Seit Jahren engagiert sie sich in der Selbsthilfe und leitet unter anderem den Pop-Chor „Lebenshunger“ sowie den Selbsthilfechor Düsseldorf. Und vielleicht auch bald ein Angebot in Herne: Das buez möchte im Rahmen einer Projektförderung ab April 2026 mit einem neuen Mitsing-Angebot für die Selbsthilfe starten. Zum Neujahrsempfang gab es eine mitreißende Kostprobe. Alle Gäste stimmten ein und erlebten, wieviel Freude das gemeinsame Singen macht.
Zum Schluss richtete Dr. Angelika Burrichter, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit der Stadt Herne, ein wertschätzendes und herzliches Dankeschön an die Herner Selbsthilfe. Kontakt zum buez – Selbsthilfe- Netzwerk Herne gibt es unter der Telefonnummer 0 23 23 / 16 36 36 oder .