Nachbearbeitung zur Kobra-Suche

Stellungnahme der Stadt Herne

Die Kobra ist gefangen. Unerwarteter Erfolg nach der mehrtägigen Schlangensuche in Herne (NW), am Freitag (30.08.2019). Im Bild: der Bochumer Roland Byner.
Bochumer Schlangenexperte Roland Byner mit der gefangenen Kobra (Archiv) Foto: Stefan Kuhn

Die Stadt Herne stellt klar, dass sie entgegen Medienberichten vom Montag (9.9.2019) absolut sicher ist, dass der Schlangenhalter voll verantwortlich für die Geschehnisse rund um die Ende August entwischte Kobra ist. Es bestehen keine signifikanten Zweifel, dass die am Freitag (30.8.2019) wieder eingefangene Schlange aus dem Fundus des Hausbewohners stammt. Schon aufgrund der Tatsache, dass im weiteren Umfeld keine weiteren Schlangen gehalten werden, ist es unglaubwürdig anzunehmen, dass eine solche Schlange zufällig im Haus mit einer übermäßig großen Ansammlung – wie sie der Schlangenhalter hatte – auftritt, ohne aus dessen Bestand zu stammen.

Die Stadt Herne hat am Montag lediglich mitgeteilt, dass zurzeit immer noch weitere Spurenüberprüfungen vorgenommen werden, um auch die nahezu absurde Behauptung des Schlangenhalters, die Schlange sei vermutlich zugelaufen und stamme nicht aus seinem Bestand, durch den Abgleich des vorhandenen Bildmaterials mit der nun gefangenen Schlange zu widerlegen. Diese Arbeiten dauern an und gestalten sich aufgrund der mittlerweile deutlichen Verweigerungshaltung des Schlangenhalters etwas schwieriger, da dieser der Stadtverwaltung beispielsweise einen Zugriff auf in seiner Wohnung vorhandene Spuren (Schlangenhäute) nicht ermöglicht hat. Es wurde am Montag betont, dass die Stadt keine Rechtsgrundlage für eine zwangsweise Durchsuchung der Wohnung hat.

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