MCG-Wetterrückblick Juni 2018

coo cats gehen gerne tauchen.Foto: Jörg Lippmeyercoo cats: Gut gerüstet für heiße Badetag.

Die Serie überdurchschnittlich warmer Frühjahrsmonate setzte sich auch im Juni, dem ersten Sommermonat des Jahres 2018, in Herne fort. Rekordtemperaturen wie im Vormonat Mai registrierte die Wetterstation der Mont-Cenis-Gesamtschule in Herne-Sodingen allerdings nicht. Die Durchschnittstemperatur lag mit 17,9°C aber immerhin 1,4 Grad über dem Vergleichswert der vergangenen 28 Jahre und die Tageshöchsttemperaturen erreichten mit durchschnittlich 23,3°C Platz drei im langjährigen Vergleich.

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Dementsprechend waren im Monat Juni in Herne elf Sommertage mit Höchsttemperaturen über 25°C und ein Hitzetag zu verzeichnen, an dem die 30-Grad-Marke (knapp) übertroffen werden konnte. Die Nachttemperaturen waren aber noch angenehm, da sie um die 15 Grad verharrten und sich demzufolge noch keine tropische Sommernacht mit Tiefsttemperaturen über zwanzig Grad einstellte. Ausgerechnet in der Woche um den kalendarischen Sommeranfang (21. Juni) fielen die Temperaturen tagsüber unter zwanzig Grad und nachts zum Teil in den einstelligen Bereich.

Pünktlich zum Siebenschläfertag am 27. drehte sich dann aber die vorherrschende Windrichtung von Nord-West auf Ost und sie stellte Herne für die restliche Woche des Monats unter Hochdruckeinfluss mit Tageshöchsttemperaturen zwischen 25 und 30 Grad. Somit scheint sich dieses Jahr die alte Wetterregel „scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Sonne“ endlich mal wieder zu bestätigen und lässt uns auf einen hochsommerlichen Ferienbeginn hoffen.

Mit 32 Litern Niederschlag je Quadratmeter regnete es fast zwei Drittel weniger als sonst und das bei immerhin 12 Regentagen. Dementsprechend ermittelte unsere Wetterstation eine maximale Niederschlagsmenge von 6,8 Liter je Tag. Dies deutet darauf hin, dass Herne diesen Monat von größeren Gewittern oder gar Unwettern verschont blieb, im Gegensatz zu einigen Orten in der Eifel oder die östlich von uns gelegen Stadt Soest.

Die monatliche Sonnenscheinbilanz fiel mit 199 Stunden wiederum eher durchschnittlich aus. Dies kann eventuell auf die an sechzehn Tagen vorherrschende Windrichtung aus Nord-West bis West-Nord-West zurückgeführt werden mit schwachen Tiefausläufern, welche oftmals eine leichte Bewölkung mit sich brachten. Zudem fehlten stärkere Winde, die die Bewölkung hätten wegwehen können. Insgesamt fiel dieser Sommeranfang bei uns aber durchaus warm und trocken aus und er steigert unsere Vorfreude auf die herannahende Ferienzeit.

Die wesentlichen Juni-Wetterdaten im Überblick, in Klammern stehen die Vergleichswerte der vergangenen 28 Jahre:

Durchschnittliche Monatstemperatur: 17,9 °C (16,5 °C)

Durchschnittliche Tageshöchsttemperatur: 23,3 °C (20,8 °C)

Durchschnittliche nächtliche Tiefsttemperatur: 13,4 °C (12,2 °C)

Maximale Tageshöchsttemperatur: 30,0 °C, gemessen am siebten Juni um 15.30 Uhr.

Minimale nächtliche Tiefsttemperatur: 8,7 °C, gemessen am 14. Juni um 5.00 Uhr.

Monatliche Niederschlagsmenge: 31,8 mm (83,3 mm)

Summe der Niederschlagstage: 12 Tage (11,1 Tage)

Monatliche Sonnenscheindauer: 199 Stunden (198 Stunden)

Tage mit Windstärken > 45km/h: 0 Tage (0,6 Tage)

Die Wetterstation wurde Mitte Februar 2011 auf dem Dach der Mont-Cenis- Gesamtschule (MCG) installiert. Die von ihr ermittelten Daten werden zunächst von Schülern der MCG durch einen Vergleich mit den Durchschnittswerten der Jahre 1990-2017, ermittelt vom Wetteramt in Essen, veröffentlicht auf www.wetteronline.de, ausgewertet. Den endgültigen Bericht schreibt ihr Lehrer Joachim Lilei. Tagesaktuelle Werte, welche die Wetterstation alle 30 Minuten erfasst, sind einsehbar auf der Homepage der Mont-Cenis-Gesamtschule Herne.

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Quelle: Joachim Lilei 12. Juli 2018, 12:54 Uhr