Deutscher Schauspielpreis
Lina Beckmann nominiert
Wenn am 11. September 2026 der diesjährige Deutsche Schauspielpreis vergeben wird, dürfte die Hernerin Lina Beckmann die Gala mit besonderer Spannung verfolgen, gehört sie doch zu den Nominierten der Jury aus Aglaia Szyszkowitz, Götz Otto, Jenny Schily, Bastian Reiber, Yun Huang, Simon Steinhorst und Reiki von Carlowitz.
Diese hat nach Sichtung aller relevanten deutschsprachigen Kino-, Fernseh- und Serienproduktionen, die zwischen dem 1. April 2025 und 31. März 2026 im deutschen Fernsehen oder auf Streamingplattformen erstausgestrahlt wurden oder im Kino oder auf Filmfestivals in Deutschland Premiere feierten, ihre Entscheidung gefällt: In acht Preiskategorien hat sie insgesamt 32 Schauspieler sowie vier Synchronschauspieler in der Kategorie „Die Stimme“ nominiert.
Lina Beckmann ist in der Kategorie „Dramatische Hauptrolle“ nominiert für ihren Part als Melly Böwe im Krimi „Tu es!“ der ARD-Serie „Polizeiruf 110“ (halloherne berichtete). Der Krimi von Florian Öller (Buch) und Max Gleschinski (Regie) kann noch bis zum 19. Oktober 2026 in der ARD-Mediathek gestreamt werden. Und das sind Lina Beckmanns prominente Konkurrenten: Valerie Pachner („Vier minus drei“), Idan Weiss („Franz K.“), Dana Herfurth („Small Town Girl“), Josef Hader („Sturm kommt auf“) sowie Edin Hasanovic („Dunkelheit“ aus der „Tatort“-Reihe).
Weitere Preis-Kategorien sind „Dramatische Nebenrolle“, „Komödiantische Rolle“, „Episodische Rolle“, „Duo“, „Nachwuchs“, „Starker Auftritt“, „Ensemble“ und „Synchron“. Zudem werden beim Deutschen Schauspielpreis noch der Therese-Giehse-Preis, der Deutsche Fairnesspreis sowie der Ehrenpreis Lebenswerk und der Ehrenpreis Inspiration vergeben.
Aus dem Kreis der Nominierten werden von den Mitgliedern des Bundesverbands Schauspiel (BFFS) die Preisträger per Online-Abstimmung ermittelt und am Abend der Preisverleihung am 11. September 2026 während einer feierlichen Gala bekannt gegeben.
Der Deutsche Schauspielpreis wurde vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) ins Leben gerufen und während der Berlinale 2012 zum ersten Mal verliehen. Die Preisverleihung ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur durch ein breites ehrenamtliches Engagement der Schauspieler, zahlreicher Freunde und Unterstützer, Förderer und Sponsoren ermöglicht wird.