halloherne.de

lokal, aktuell, online.
DSC Wasserballer verlieren gegen Westfalen Dortmund im Januar 2023 9:18.

SG Iserlohn – DSC Wanne-Eickel 15:5

Licht und Schatten bei den Wasserballern

Eine im Vorfeld erwartetet Niederlage 5:15 (0:5, 0:5, 3:3, 2:2) mussten die DSC Wasserballer am Freitag (1.3.2024) bei ihrem Gastspiel in Iserlohn gegen den Tabellenführern der SG Wassersport Iserlohn hinnehmen. Hierbei zeigte das Team vom Wananas zwei komplett unterschiedliche Gesichter.

Anzeige: DRK 2024 1

An diesem Tag fuhren die Wanner durch einige kurzfristige Ausfälle lediglich mit zwei Auswechselspielern nach Iserlohn.

Lücken in der Defensive

In den ersten beiden Vierteln hatte man zusätzlich auch etliche Probleme mit dem ungewöhnlich großem Spielfeld in Iserlohn. Immer wieder nutzte der Gastgeber geschickt die Lücken in der Wanner Defensive und störten häufig den Spielaufbau der Schwarz-Gelben erfolgreich.

Trotz eines sehr aufmerksamen Torwarts – Jochen Busch – netzten die Iserlohner immer wieder erfolgreich ein und bauten so ihre Führung immer weiter aus.

Dritte Viertel, neue Strategie

Kapitän Steve Allen bei der Aufbauarbeit.

In der Pause zum dritten Viertel waren die Mondstädter nun gezwungen, eine neuen Strategie zu entwickeln, um die Offensive des SG Wassersport Iserlohn besser in den Griff zu bekommen: Kapitän Steve Allen änderte die taktische Ausrichtung, um es dem Gastgeber deutlich schwerer zu machen.

Diese Änderungen zeigten in der Folgezeit positive Auswirkungen. Obwohl das Heimteam weiterhin überlegen auftrat, machte es der DSC dem Gegner deutlich schwerer, um zum Erfolg zu kommen.

In der Abwehr bekam der erfahrene Dirk Benz und Nachwuchstalent Jan Kostka die Offensive Iserlohns immer besser in den Griff und verbuchten nun etliche Ballgewinne. Unterstützung kam dabei auch von Robert Sterns. Nach langer Abstinenz fand er endlich wieder zurück in den Kader der Schwarz-Gelben und knüpfte schon fast an seine Leistungen vor seiner Pause an.

Positives Angriffsspiel

Die Umstellungen hatten auch positive Auswirkungen auf das Wanner Angriffsspiel: Die sehr quirlige Nataliia Kolisnyk setzte ihre Außenstürmer immer wieder gefährlich in Szene. Auf der linken Seite konnte so Carsten Siegmund endlich seine Schnelligkeit in die Waagschale werden und auf der rechten Außenbahn war es Dominik Wenzel der durch seine körperliche Präsenz die Abwehr Iserlohns beschäftigte.

Auf der Centerposition stellte sich Jörn Schumacher ganz in den Dienst der Mannschaft und wurde häufig sogar von zwei gegnerischen Defensivspielern verteidigt.

Gutes drittes und viertes Viertel

Somit konnte das Team aus Wanne nach den enttäuschenden ersten und zweiten Vierteln sogar im dritten und vierten Viertel ein 5:5 herauskämpfen.

Schlussendlich ist der Sieg des Teams aus Iserlohns hochverdient, aus Wanner Sicht ist es mit Blick auf die Platzierungsrunde jedoch erfreulich, dass man auch gegen einen überlegenden Gegner zumindest temporär bestehen kann.

Anzeige: Glasfaser in Crange

Es spielten:

DSC Wanne-Eickel: Busch – Benz, Kolisnyk (1), Allen, Schumacher (1), Sterns, Siegmund (2), Wenzel (1), Kostka.

| Quelle: DSC Wanne-Eickel/Dirk Benz