Ambulante Hospizdienst Herne lädt ein
Leben und Sterben auf den Tisch bringen
Der Ambulante Hospizdienst Herne lädt am Sonntag, 22. Februar, wieder zu offenen Gesprächen über Sterben und Tod ein. Das Café TODquatschen findet im Gemeindezentrum Herz Jesu, Düngelstraße 34, statt. Der Eintritt ist frei.
Das Café TODquatschen öffnet in Herne erstmals in diesem Jahr seine Türen. Von 16 Uhr bis 17.30 Uhr haben die Koordinatorinnen und Ehrenamtlichen des Hospizdienstes im Vorraum des Pfarrsaals im Gemeindezentrum Herz Jesu, Düngelstraße 34, den Kaffeetisch für Gäste gedeckt.
Im November 2023 gestartet, hat sich das Konzept bewährt: In entspannter Runde spricht man bei Kaffee und Keksen über Themen, die sonst oft gemieden werden: Tod, Sterben und Trauer. „Wir wollen diese Tabuthemen aus der dunklen Ecke holen, denn der Tod gehört zum Leben einfach dazu“, erklärt die Seelsorgerin Karola Rehrmann, zertifizierte Trauerbegleiterin und Koordinatorin beim Hospizdienst. Die Idee der „Death Cafés“ stammt ursprünglich aus der Schweiz und hat sich weltweit verbreitet. Bei den Treffen können Interessierte offen Fragen diskutieren: Wie geht unsere Kultur mit dem Tod um? Was kommt nach dem Tod? Wie will ich beerdigt werden? Es geht nicht um Trauerbegleitung, sondern Austausch über grundsätzliche Lebensfragen. Eigene Erfahrungen mit Verlust sind keine Voraussetzung.