Größte Werbefläche Deutschlands

Industriekletterer bringen am Kesselhaus Block 4 der Steag AG in Baukau eine Werbetafel an.
Industriekletterer bringen am Kesselhaus Block 4 der Steag AG in Baukau eine Werbetafel an. Foto: Robert Freise

Das Essener Energieunternehmen STEAG montiert seit Montag (6.8.2018) eine Werbefläche in eigener Sache an dem Kesselhaus Block 4 in Herne Baukau. Das Kesselhaus hat eine Höhe von 110 Metern und ist somit eine weithin sichtbare Landmarke im nördlichen Ruhrgebiet, auf der demnächst zu lesen sein: Wir sorgen für sichere Energie. Jetzt und auch in Zukunft.

Aber bis es soweit ist, gibt es noch einiges zu tun, denn es ist nicht irgendeine Werbefläche: Die anzubrgingende Fläche hat mit ihren Ausmaßen von 32 x 48,6 Metern die Größe eines Eishockeyfeldes. Dass die Montage einer solche Werbefläch nicht einfach ist, versteht sich fast von selbst. Damit es reibungslos klappt, hat die STEAG AG drei Industrie-Kletterer der Firma RheinAlpin engagiert, die diese Arbeit vom Dach des Kesselhauses erledigen. 14 Tage wurden dafür angesetzt.

Industriekletterer bringen am Kesselhaus Block 4 der Steag AG in Baukau eine Werbetafel an. Industriekletterer bringen am Kesselhaus Block 4 der Steag AG in Baukau eine Werbetafel an. Industriekletterer bringen am Kesselhaus Block 4 der Steag AG in Baukau eine Werbetafel an.

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Nach dem Anbringen der eigentliche Fläche, müssen die einzelnen Buchstaben, mit einer Versalhöhe von 4,4 Metern, auf eben dieser angebracht werden. Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens des jeweiligen Schrifttyps. Jeder der 43 Einzel-Buchstaben besteht aus eine 4 mm starken Aluminium-Verbundplatte. Die Höhe und die Größe der Fläche sollen dafür sorgen, dass die Werbung auch von den Autobahnen A43 und A42 gut zu sehen sind. „In den Abendstunden wird die gesamte Fläche per LED-Strahlern vom Mitteldach aus angestrahlt“, sagte Pressesprecher der Steag AG, Florian Adamek.

Hintergrund

Block 4 ist der letzte verbliebene Block in Baukau, der aus Steinkohle Strom erzeugt. Block 1 wurde im Jahr 2010, Block 2 im Jahr 2013 und Block 3 wurde 2017 stillgelegt. Die STEAG AG plant am Standort Baukau ein Gas- und Dampfkraftwerk (GuD). Dafür wurden am Dienstag (31.7.2018) in Herne Verträge unterzeichnet, in der die STEAG GuD mit der Münchener Firma Siemens AG den schlüsselfertigen Bau und die Wartung des geplanten GuD vereinbart haben (halloherne berichtete)

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