Glockengeläut, Andacht und finanzielle Hilfe

Evangelische Kirchengemeinde gedenkt der Flutopfer

Kreuzkirche.
Die Kreuzkirche in Herne. Foto: Wolfgang Quickels

Überall in Westfalen läuten anlässlich der verheerenden Flutkatastrophe in der vergangenen Woche am Freitag, 23. Juli 2021, um 18 Uhr die Glocken von den Evangelischen Kirchen. Außerdem werden an vielen Orten Andachten gefeiert, in denen auch für die Betroffenen gesammelt werde.

„Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche im Rheinland möchten wir ein sichtbares Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts setzen“, sagt Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen. „Es geht darum, stellvertretend für viele, die sprachlos sind, um Gottes Beistand und Trost für die Opfer zu bitten."

Die Gemeinden des Kirchenkreises Herne werden sich an der Aktion beteiligen - neben dem Glockengeläut von den Kirchen in Herne und Wanne-Eickel wird es in der Zionskirche der Kirchengemeinde Bladenhorst-Zion, an der Roonstraße 84, um 18 Uhr eine zentrale Andacht geben. Pfarrer Niels Nieborg hat im Vorfeld mit seinem Kollegen Frank Raschke aus Bad Münstereifel Kontakt aufgenommen und mit seinem Presbyterium entschieden, für die Gemeinde zu sammeln und die Kollekte dorthin zu überweisen.

Die Kirchengemeinde Bad Münstereifel bittet um Geldspenden, um Betroffenen schnell und unbürokratisch mit Bargeld helfen zu können. Außerdem wird hier eine kostenlose Freizeitwoche für Kinder, die von der Flutkatastrophe betroffen sind, organisiert. „Diese Arbeit wollen wir mit unserer Kollekte gerne unterstützen“, so Pfarrer Nieborg.

Auch das Erzbistum Paderborn beteiligt sich am gemeinsamen Glockenläuten mit der Evangelischen Kirche im Rheinland. Am Wochenende wird die Pfarrei St. Dionysius den Flutopfern mit Glockengeläut gedenken und eine Kollekte für die betroffenen Regionen abhalten (halloherne berichtete).

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Freitag, 23. Juli 2021, um 18 Uhr
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