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Die Gedenkstunde findet auf dem Wiescherfriedhof statt,

DGB Herne lädt auf den Wiescherfriedhof ein

Gedenkstunde für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene

Die DGB Geschichtswerkstatt Herne lädt zur Gedenkstunde an den Gräbern von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen (1941-1945) ein. Diese ist am Sonntag, 21. Juni 2026, um 11 Uhr auf dem Wiescherfriedhof, Treffpunkt ist am Haupteingang an der Wiescherstraße. Es sprechen Norbert Arndt von der DGB-Geschichtswerkstatt und Alex als Schüler.

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Zur Veranstaltung heißt es: „Während des 2. Weltkrieges befanden sich in Herne und Wanne-Eickel schätzungsweise 30.000 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus 15 Nationen, die in 76 Barackenlagern untergebracht waren. Mehr als 1.700 von ihnen starben an Unterernährung bei gleichzeitiger Schwerstarbeit, durch Arbeitsunfälle, Folter, Seuchen oder durch kaltblütige Hinrichtungen. Das Herner Polizeigefängnis am Rathaus diente als zentrale Sammelstätte der Gestapo für flüchtige Ostarbeiter. Über 90 Todesfälle von überwiegend sowjetischen Häftlingen sind allein hier nachweisbar.“

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  • Sonntag, 21. Juni 2026, um 11 Uhr
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Sonntag, 31. Mai 2026 | Quelle: DGB Herne