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Beim Fachforum für mentale Gesundheit waren rund 80 Fachkräfte von Schulen, Kitas und mehr dabei. Stefanie Bathe (auf der Bühne) hielt dabei einen Vortrag.

Gemeinsamer Austausch von Schulen, Kitas und mehr

Fachkräfte stärken ihre mentale Gesundheit

Am Mittwoch (19.6.2024) haben sich rund 80 Fachkräfte aus den Bereichen Schule, Kita, Jugendhilfe und Gesundheit zu einem Fachforum des Familienbüros getroffen. Der Titel der Veranstaltung lautete „Resilienz und mentale Gesundheit stärken: Embodiment und Selbstfürsorge – wie du in fünf Minuten gut für dich und andere sorgst“. Hauptprogrammpunkt war der gleichnamige Fachvortrag von Stefanie Bathe.

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Begrüßt wurden die Teilnehmenden zunächst von den zwei Organisatorinnen der Veranstaltung Sarah Liebig, Koordination Familiengrundschulzentren und Ulrike Schwarz, Koordination Frühe Hilfen. Anschließend richtete auch Stadträtin Stephanie Jordan einige Worte an die Gäste: „Es geht hier heute um ein ganz wichtiges Thema, was uns alle etwas angeht.“

Der Hund war ein positiver Aspekt

Die Dezernentin berichtete von zahlreichen eigenen Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer Karriere zum Thema Selbstfürsorge durchlebt hat. „Ein positiver Aspekt bei mir war auf jeden Fall mein Hund. Durch ihn musste ich rausgehen und mich bewegen – das hat mich geerdet.“

Zentrale Punkte waren Stressabbau, mehr Selbstfürsorge und Aufbau von Resilienzen.

Die Veranstaltung widmete sich den zentralen Fragen, wie pädagogische Fachkräfte Resilienz aufbauen, Stress abbauen und mehr Selbstfürsorge praktizieren können. Außerdem wurde der Einfluss dessen auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien behandelt. Stefanie Bathe von „MainCoach – entspannt erfolgreich“ stellte den „Embodiment“-Ansatz als Möglichkeit die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche zu nutzen vor.

Ihren interaktiven Fachvortrag startete sie mit einer praktischen Übung. Mit einfachen „Embodiment-Techniken“ wie das „Apfelpflücken“, „Händereiben“ oder „Gähnen“ kann im Alltag schnell Stress abgebaut werden. „Stress per se ist überhaupt nicht ungesund, das ist ganz wichtig. Stress wird nur dann ungesund, wenn wir ständig unter Stress stehen“, erklärte die Dozentin.

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Nach dem Vortrag bot sich im gemeinsamen Austausch die Gelegenheit zur Selbstreflexion und einem Transfer des Gehörten in den persönlichen und beruflichen Alltag.

Freitag, 21. Juni 2024 | Quelle: Jasmin Stüting / Stadt Herne