Ergebnisse der U18-Bundestagswahl

In Herne wählen junge Menschen unter 18 mehrheitlich die SPD

Die Ergebnisse der U18-Wahl stehen fest.
Die Ergebnisse der U18-Wahl stehen fest. Foto: Veranstalter

Das Wahlergebnis steht nach Auszählung aller Stimmen fest: Bei der U18-Bundestagswahl, im Aktionszeitraum vom 13. bis zum 17. September 2021, konnte die SPD in Herne mit 28,4 Prozent die meisten Stimmen für sich gewinnen.

Wähler der U18-Wahl bei der Stimmabgabe.
Wähler der U18-Wahl bei der Stimmabgabe. Foto: Veranstalter

Die weiteren Ergebnisse gliedern sich wie folgt: FDP 16,2 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen 15,1 Prozent Andere 14,7 Prozent, CDU 12,2 Prozent, Die Linke 9,2Prozent. und AfD 4,2 Prozent.

Bei den Direktkandidat erhielt Michelle Müntefering die meisten Stimmen mit 39 Prozent (in dieser Auswertung konnten zwei Wahllokale nicht berücksichtigt werden). Christoph Bußmann erhielt 17,7 Prozent der Stimmen, gefolgt von Klaus Füßmann 11,7 Prozent, Jacob Liedtke 11,7 Prozent, Felix Oekentorp 8,2 Prozent und Markus Dossenbach 2,8 Prozent.

Michelle Müntefering in Berlin vor dem Reichstag Nord-Ostseite
Michelle Müntefering erhielt bei den Direktkandidaten die Mehrheit der Stimmen. Foto: Heinz-Jürgen Bourichter

In Herne haben 492 Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 10 bis 17 Jahren eines der 12 Wahllokale aufgesucht und ihre Stimme abgegeben (282 Erststimmen und 476 Zweitstimmen). Die U18-Bundestagswahl zeigt einmal mehr: Kinder und Jugendliche interessieren sich für Politik und wollen ihre Meinung vertreten. Die bundesweit große Zahl der jungen Wähler während der U18-Wahl bestärkt die Forderung der Jugendverbände des Landesjugendrings NRW, das Wahlalter auf 14 Jahre zu senken.

Die Altersgrenze bedeutet eine strukturelle Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen. „Wir hoffen, dass die U18-Wahl die Skepsis der Politik auf allen Ebenen verringert und die Bedürfnisse junger Menschen in der neuen Legislaturperiode mit bedeutendem Stellenwert in die Entscheidungen mit einbezogen werden.“

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