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Bei der neuen Ausgabe vom Info-Tag für multikulturelle Frauen stehen 42 Aussteller den Frauen mit Rat und Tat zur Seite.

3. Info-Tag für multikulturelle Frauen im Kuz

'Erfolgsfaktor Frau' soll in den Fokus rücken

Die Erfolgsgeschichte geht weiter. Nachdem der Ansturm auf die ersten beiden Info-Tage für multikulturelle Frauen in Herne und Witten im Jahr 2023 sehr groß war (halloherne berichtete), geht die Veranstaltung nun in die dritte Runde. Am Donnerstag, 14. März 2023, sind alle Frauen mit internationaler Familiengeschichte eingeladen, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr zum Kulturzentrum zu kommen und sich über berufliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren.

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Die Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet veranstaltet gemeinsam mit Kooperationspartnern den Info-Tag als Teil der Fachkräfteoffensive NRW. Bei einem Pressegespräch am Montag (26.2.2024) erläuterten die Verantwortlichen, was die Teilnehmerinnen dieses Mal erwartet.

In diesem Jahr sind 42 Aussteller mit von der Partie, um die teilnehmenden Frauen mit Rat und Tat bei Fragen zu Bildungs- und Weiterqualifizierungsangeboten, Anerkennung von Bildungsabschlüssen oder auch bei behördlichen Angelegenheiten zu unterstützen. Ein besonderes Highlight sei in diesem Jahr aber auch ein Fahrsimulator, bei dem Frauen sich im Beruf der Lkw-Fahrerin ausprobieren können.

'Erfolgsgeschichte wird weitergeschrieben'

„Es ist uns gelungen, mit diesem Format eine Erfolgsgeschichte zu schreiben. Sicherlich wird dieser Tag auch nochmals durch den Besuch von NRW-Minister Karl-Josef Laumann aufgewertet“, berichtet Dr. Dirk Drenk, Geschäftsführer bei Herne.Business.

Freuen sich auf den Info-Tag (v.r.) Sabine Backes-Aghte, Marja Jongenelen (beide Projektkoordinatorinnen der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet) und Dr. Dirk Drenk (Geschäftsführer Herne.Business).

Denn der NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird an diesem Tag als Teil der Fachkräftetour Halt beim Info-Tag für multikulturelle Frauen machen und an einer Podiumsdiskussion teilnehmen (halloherne berichtete). „Vorher wird Minister Laumann auch noch den Industriedienstleister Bilfinger besuchen. Wir hatten Glück, dass wir Bilfinger gewinnen konnten, da es dort interessante Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen gerade im Bereich Industrie gibt“, erläutert Sabine Backes-Aghte, Projektkoordinatorin der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet.

Podiumsdiskussion über die Potenzialnutzung von Frauen

An der Diskussion werden neben Laumann übrigens noch Stephanie Herrmann von der Agentur für Arbeit, Peter Lübbert, Geschäftsführer der QBS Gewerkstatt, Silvia Loosen, Vorständin von Netzwerk-Personal und Michal Bartilla, Geschäftsführer des Bäckerinnungsverbands West, teilnehmen. Durch die Diskussion führt Moderatorin Kyra Preuß vom WDR.

Im Anschluss daran werden zwei Frauen mit Fluchterfahrung über ihren Weg in die Arbeit berichten. „Wir finden es persönlich nochmal ganz wichtig, dass die Frauen selbst berichten, wie schwer es mitunter sein kann, seinen beruflichen Weg zu finden, aber auch, wie stark man sich fühlt, wenn man es erst einmal geschafft hat“, so Backes-Aghte gegenüber hallloherne.

Sprachbarrieren sind kein Problem

Marja Jongenelen, ebenfalls von der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet, ergänzt: „Wir wollen Frauen darin unterstützen, ihre Potenziale zu zeigen. Unser Fokus liegt dabei auf Frauen aus dem In- und Ausland. Auch Sprachbarrieren sind kein Problem, wir haben Übersetzerinnen an den Ständen. Ebenso gibt es auch Sprachmittlerinnen für Frauen aus der Ukraine.“

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Der Info-Tag für multikulturelle Frauen ist kostenlos. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

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  • Donnerstag, 14. März 2024, von 10 bis 15 Uhr
| Autor: Julia Blesgen