Erfolg für das Schutzgebiet Pluto V

Piraten: Bauvorhabenträger leitet Baustellenverkehr um

Vor Ort im Landschaftsschutzgebiet Pluto V: (v.r.) Lars Wind (Ratsmitglied Piraten), Rolf Reinholz (BUND-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Naturschutzbeirats), Ingrid Reckmeier (BUND-Mitglied), Norbert Kilimann (erster Vorsitzender NABU-Herne), Bernd Schroeder (Mitglied Piraten) und Gerhard Kalus (Grüne, Bezirksvertreter Eickel).
Bei diesem Vor-Ort-Termin im Landschaftsschutzgebiet Pluto V wurde Anfang April 2021 noch von Piraten, BUND und Nabu gemeinsam diskutiert: (v.r.) Lars Wind (Ratsmitglied Piraten), Rolf Reinholz (BUND-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Naturschutzbeirats), Ingrid Reckmeier (BUND-Mitglied), Norbert Kilimann (erster Vorsitzender NABU-Herne), Bernd Schroeder (Mitglied Piraten) und Gerhard Kalus (Grüne, Bezirksvertreter Eickel) (Archivbild). Foto: Piraten-Partei

Mit großer Erleichterung und Freude nehmen die Herner Piraten die Entscheidung des Bauvorhabenträges auf, den Baustellenverkehr für die geplanten 16 Häuser an der Heinrich-Imbusch-Straße nicht durch das ehemalige Optelak Gelände zu führen, teilte die Partei am späten Dienstagabend (4.5.2021) mit. Diese Entscheidung verkündete der Unternehmer bei einen Ortstermin mit einigen Anwohnern, Vertretern aus Politik und Verwaltung einige Tage zuvor.

Die Herner Piraten hatten bereits bei einem vorherigen Ortstermin zusammen mit dem BUND und Nabu erhebliche Zweifel an dem Plan geäußert (halloherne berichtete). Ohne eine große ehemalige Lagerhalle abzureißen hätte der Baustellenverkehr ein Landschaftsschutzgebiet berühren müssen. Da dies nicht zulässig ist und die Kosten für den Abriss der Lagerhalle Kosten eines sechsstelligen Betrages verursachen würden, bleibt es bei der ursprünglichen Planung den Baustellenverkehr über die Heinrich-Imbusch-Straße zu führen.

Bei diesem Ortstermin ist auch zur Sprache gekommen, dass das ehemalige Optelak-Gelände unter Umständen mit den angrenzenden Grünflächen, die noch kein Landschaftsschutzgebiet sind, für ein weiteres Bauvorhaben vorgesehen ist. „Das die alten Gebäude auf dem alten Firmengelände abgerissen werden und stattdessen neu gebaut wird, ist in Ordnung“, so Bernd Schroeder von den Piraten, „dass weitere Grünflächen dafür geopfert werden müssen, gilt es zu vermeiden.“

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