Die Wucht der Farben - statt Yin und Yang

Jörg Lippmeyer: Chaos und Ordnung.
Jörg Lippmeyer: Chaos und Ordnung. Foto: Carola Quickels

Ordnung ist das halbe Leben, sagt der Volksmund, und so mancher fügt still hinzu: Die andere Hälfte ist auch nicht so schlecht. Der Herner Künstler Jörg Lippmeyer hat beide Hälften in einer Ausstellung vereint. Chaos und Ordnung heißt diese Präsentation, die noch bis Ende Januar 2016 auf dem Hof Wessels in Herten an der Langenbochumer Straße 171 zu sehen ist. Lippmeyer selber sagt: "Liebe Freunde der Schwarzmalerei, bleibt zu Hause, das ist nichts für euch."

Jörg Lippmeyer: Chaos und Ordnung.
Jörg Lippmeyer: Chaos und Ordnung. Foto: Carola Quickels

In der Tat: Schwarzfahren, nein: Schwarzmalen kann man Lippmeyer nicht vorwerfen. Seine großformatigen Bilder kommen in einer Farbenwucht daher, der der Betrachter gar nicht ausweichen kann. Und auch nicht soll. Wobei die Farbenwucht zwei Sichtweisen anbietet: strubbelig und gekämmt. Schwer zu sagen, welche Wuchtart die Oberhand behält. Die eine kann nicht ohne die andere, und in gewisser Weise hat Jörg Lippmeyer mit Chaos und Ordnung das chinesische Schwarz-Weiß-Mysterium namens Yin und Yang in die pralle Welt der Farben übersetzt. Wenn man so will.

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Jörg Lippmeyer: Chaos und Ordnung

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