CSD 2021: So lief die digitale Demo

Fazit des Teams zur zweiten Veranstaltung

Viele und unterschiedliche Beiträge sind beim Orga-Team eingegangen.
Viele und unterschiedliche Beiträge sind beim Orga-Team eingegangen. Foto: Julia Praschma

Am Samstag (19.6.2021) fand in Herne der zweite Christopher Street Day (CSD) der Stadtgeschichte statt. Eigentlich sollte ein großer Demonstrationszug mit unterschiedlichen Haltstellen die Straßen Hernes erobern, aber die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass der CSD genau wie im letzten Jahr digital stattfinden musste (halloherne berichtete).

Positives Fazit

„Es waren 34 Grad draußen und Deutschland spielte bei der EM. Also war natürlich klar, dass die Menschen lieber draußen unterwegs sind, als am PC zu sitzen", berichtet Laron Janus von CSD-Team. Dennoch sei das Team sehr zufrieden mit dem digitalen CSD.

Weiter führt er aus: „Ich bin eigentlich sehr positiv überrascht, da wir nun schon 1 1/2 Corona-Jahre hinter uns haben und die Beteiligung trotzdem gut war. Wir haben ein paar weniger Klickzahlen bei unseren Beiträgen. Haben aber einige Videos dabei, die gut 1.000 erreichte Personen haben."

Zahlreiche Herne beteiligten sich

Insgesamt seien circa 40 einzelne Beiträge eingegangen. Leider waren einige verspätet dabei, die es dann nicht mehr rechtzeitig zum Final Cut geschafft haben und nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Es gab Grußworte, künstlerische Beiträge und auch fachlichen Input.

Ebenso habe sich eine Bandbreite von Menschen an den Videos beteilig. So sendeten Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und das CSD-Team Grußworte. Ebenso beteiligten sich unter anderem das Bündnis Herne, Stadtverordneter Patrick Steinbach (SPD), Tina Jelveh, Fraktionsvorsitzende der Herner Grünen und weitere gesellschaftliche Bündnisse, Politiker, Einrichtungen sowie Künstler und Privatpersonen.

Laron Janus will den CSD nach Herne holen.
Laron Janus will den CSD nach Herne holen. Foto: Fusigraphy

„Wir haben uns auch sehr gefreut, dass die Religionsgemeinschaften von sich aus auf uns zugekommen sind und gerne mitwirken wollten", sagt Janus.

Einige Beiträge wie das DJ-Set oder auch der fachliche Input seien Tages-unabhängig erstellt worden und könnten somit natürlich losgelöst von CSD weiter angesehen werden. „Wir überlegen auch, ob wir einige Beiträge, die viele Menschen interessiert haben, noch im Nachhinein bewerben. Denn wir haben etwas Geld an die Seite gelegt, da die physische Veranstaltung leider ausfallen musste", so der Masterstudent. Auch sei das Team in diesem Jahr besser organisiert gewesen, sodass die Vorbereitungen noch besser klappten.

„Auch, wenn wir bei der breiten Masse vielleicht noch nicht die Reichweite haben, bekamen wir positives Feedback von den richtigen Stellen", so Laron Janus abschließend.

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