Veranstaltungsreihe Mobbster26 des Theaters Traumbaum
Bochum macht gegen Schulmobbing mobil
Mobbing unter Schülern ist ein gravierendes Problem mit heftigsten Folgen. Nicht nur, dass es den Unterricht erschwert und das Klassenklima vergiftet, vor allem führt es zu Opfern, realen menschlichen Opfern. In Bochum bietet das Theater Traumbaum deshalb in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und Jugendamt der Stadt Bochum ein umfangreiches nachhaltiges Präventionsangebot an. So bieten die Verantwortlichen Theaterstücke und theaterpädagogische Workshops zur Mobbingprävention für Schulklassen aller Altersstufen an.
Arbeit über einen Appell hinaus
Viele Städte bemühen sich mit ihren Respekt-Kampagnen um einen wertschätzenden und gewaltfreien Umgang unter ihren Bürgern. Die Stadt Bochum ist seit 2019 dabei. Doch in diesem Jahr geht das Theater Traumbaum in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und Jugendamt der Stadt Bochum einen Schritt weiter. Über den reinen Appell hinaus, bietet es mit der Veranstaltungsreihe Mobbster26 Theater gegen Schulmobbing vom 9. Februar 2026 bis 26. März 2026 konkrete nachhaltige Präventionsangebote an.
„Mobbing unter Schüler ist ein gravierendes immer stärker werdendes Problem mit heftigsten Folgen. Nicht nur, dass es den Unterricht erschwert, das Klassenklima vergiftet, es führt zu Opfern, realen menschlichen Opfern. Da Mobber in der Regel davon ausgehen, unentdeckt zu bleiben, ist die Androhung von negativen Konsequenzen für potentielle Täter meistens ebenso erfolglos wie präventive moralische Appelle. Um Mobbing akut zu bremsen oder präventiv zu verhindern hilft es aber, jungen Menschen frühzeitig nachhaltige Empathie zu realen oder potentiellen Mobbingopfern zu schaffen und sie selbst dagegen zu wappnen, in die Opferrolle zu geraten“, heißt es von den Verantwortlichen des Theaters.
Deshalb bietet das Theater Traumbaum für Schulklassen drei verschieden Theaterstücke mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten für verschiedene Alterszielgruppen und theaterpädagogische mobbingpräventive Workshops für alle Alterszielgruppen an.
Theaterstück Mobfer-f
So gibt es beispielsweise das Theaterstück Mobfer-f, ein empathisches Theaterstück aus der Perspektive zweier Opfer. Es richtet sich an Schüler der Klasse 5 bis 7 und dauert 55 Minuten plus einer Nachbearbeitung. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Die Termine finden von Montag bis Donnerstag, 9. bis 12. Februar 2026, jeweils um 10 Uhr statt. Die Märztermine sind alle ausverkauft.
Weitere Termine (3) anzeigen...
- Dienstag, 10. Februar 2026, um 10 Uhr
- Mittwoch, 11. Februar 2026, um 10 Uhr
- Donnerstag, 12. Februar 2026, um 10 Uhr
Cybermobb, in´s Netz gegangen
Unter dem Titel Cybermobb, in´s Netz gegangen läuft das zweite Stück. Es handelt von Internet, Cybermobbing und der Kommunikations-Clash und richtet sich für Kinder ab zwölf Jahren beziehungsweise der Klasse 7.
Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Die Termine finden von Montag bis Mittwoch jeweils um 10 Uhr statt.
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- Dienstag, 24. Februar 2026, um 10 Uhr
- Mittwoch, 25. Februar 2026, um 10 Uhr
Stromboli - Knut und die Wut
Über dem Umgang mit Aggressionen informiert das Stück Stromboli - Knut und die Wut. Es richtet sich an Kinder ab sechs Jahren und die Klassen 2 bis 6. Es dauert 55 Minuten plus einer Nachbearbeitung. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Person. Das Stück läift vom 9. bis 12. März 2026, jeweils um 10 Uhr. Leider sind alle Vorstellungen ausverkauft.
Bullymobb
Ferner gibt es noch den Theaterworkshop Bullymobb. Dieser Workshop bietet praktisch angewandte Mobbing-Prävention für die Klasse 4 bis12. Die Dauer beträgt 90 Minuten mit jeweils einer Klasse/Gruppe pro Termin. Kosten auf Anfrage an das .
Es gibt noch freie Termine zum Workshop am 2. und 3. März 2026 sowie am 16., 17. und 19. März 2026 jeweils ab 11 Uhr.
Weitere Termine (3) anzeigen...
- Montag, 16. März 2026, um 11 Uhr
- Dienstag, 17. März 2026, um 11 Uhr
- Donnerstag, 19. März 2026, um 11 Uhr
Vergangene Termine (1) anzeigen...
- Dienstag, 5. Februar 0026, um 11 Uhr