BI bewirbt sich um den Otto-Wels-Preis

Impressionen vom Sport- und Spielfest der BI Holsterhausen am Sonntag (1.10.2017).Foto: Robert FreiseSport- und Spielfest der BI am Sonntag (1.10.2017).

Anfang 2017 gründete sich in Holsterhausen die Bürgerinitiative (BI) Horststadion Holsterhausen (halloherne berichtete). Den 18 Gründungsmitgliedern ging und geht es um den Erhalt des Stadions, der für den Vereins- und Schulsport eine wichtige Rolle im Stadtteil spielt. Mittlerweile gehören der BI 241 Mitglieder, darunter 42 Jugendliche, an. Jetzt bewirbt sich die BI um den bundesweit ausgeschriebenen Otto-Wels-Preis. Die Entscheidung über die Preisträger wird von einer Jury aus Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion voraussichtlich im März 2018 getroffen.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering forderte bürgerschaftlich Engagierte aus ihrem Wahlkreis auf, sich für den Otto Wels-Preis für Demokratie 2018 zu bewerben (halloherne berichtete). Mit dem Preis zeichnet die SPD- Bundestagsfraktion Projekte und Initiativen aus, die sich für ein nachbarschaftliches Gemeindeleben, für soziale Integration in der Kommune oder ein lebendiges Miteinander im Stadtquartier einsetzen.

Walker-Treff der Bürgerinitiative Horststadion bewegt sich.Foto: PrivatWalker-Treff der Bürgerinitiative Horststadion bewegt sich.

Der Sprecher der BI, Rolf Bremer, sagt zu der Bewerbung: "Nach Durchsicht der Wettbewerbsausschreibung stand für den Vorstand fest, dass wir die Kriterien der Ausschreibung in hohem Maße erfüllen.“ Durch die Benachteiligung des ansässigen Vereins, des Schulsports und des Stadtteils fühlten sich viele Bürger von Stadtverwaltung und Politik im Stich gelassen. Die Bürgerinitiative versucht den zunehmenden Unmut aufzufangen und will der Meinung, „die da oben machen sowieso, was sie wollen“ entgegentreten und Beteiligungsmöglichkeiten anbieten. „Wir wollen zeigen, dass man mit guten Argumenten und einem solidarischen Miteinander in einer lebhaften Demokratie gesellschaftliche Anerkennung und Gehör finden kann. Die stetig gewachsene Mitgliederzahl zeigt deutlich, dass man durch konstruktive Kritik und ehrenamtliche Mitarbeit positive Veränderung erzielen kann", sagt Bremer.

v.l. Günther Malessa, Christian Gera, Frank Dudda, Hotte Schröder, Rolf Bremer.Foto: Bürgerinitiative Horststadion Holsterhausenv.l. Günther Malessa, Christian Gera, Frank Dudda, Hotte Schröder, Rolf Bremer.

Schon in der relativ kurzen Zeit von 10 Monaten ist im Stadtteil durch Aktivitäten der Bürgerinitiative zum Beispiel einer Online-Petition, Holsterhausen bewegt sich, Freizeitsportgruppennaturkundliche Spaziergänge, ein neues Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl entstanden.  Rolf Bremer und seine Mitstreiter sind sich sicher: „Die Bürgerinitiative Horststadion Holsterhausen ist preiswürdig!“ mehrInfo

Das Logo Holsterhausen bewegt sich.Foto: VeranstalterDas Logo Holsterhausen bewegt sich.
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Quelle: 04. Februar 2018, 08:40 Uhr