BG Dorsten – RBH 55:60 (23:26)

Landesliga Damen 15:13 / 8:13 / 16:11 / 16:23

Anja Strozyk (mit Ball)
Anja Strozyk (mit Ball) Foto: Dirk Unverferth

Mit dem siebten Sieg in Serie gelang den Landesliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne (RBH) am Freitag (10.1.2020) ein guter Start in das Kalenderjahr 2020. Im letzten Spiel der Hinrunde setzten sich die RBH-Damen als Tabellenzweiter beim Tabellendritten BG Dorsten 60:55 durch.

Die RBH starteten mit Franziska Gertz, Constanze Przybyl, Anna Lena Beckmann, Anna Lorke und Carina Heinz in das Basketballjahr 2020, bekamen zu Beginn der Partie keinen wirklichen Zugriff auf das Spiel. Nach der 2:0 Führung durch einen Treffer von Constanze Przybyl liefen die RBH-Damen bis zum Ende des ersten Viertels ständig einem Rückstand hinterher. Zwar hielt man durch drei verwandelte Freiwürfe von Anna Beckmann Kontakt, ließ danach jedoch jegliches Engagement in der Verteidigung vermissen und musste Dorsten zwischenzeitlich auf 7:15 ziehen lassen. Franziska Gertz verkürzte in der letzten Spielminute des ersten Viertels durch sechs Punkte in Folge bis auf 13:15.

Deutlich stärker startete Herne ins zweite Viertel. Dorsten lag nach 14. Minuten noch mit 23:18 in Führung. Nach einer Auszeit und einer deutlichen Ansage blies Herne zum Endspurt des letzten Viertels und holte durch Punkte von Kim Huyeng, Constanze Przybyl, Anna Lena Beckmann, Lena Nerowski und Franziska Gertz den Rückstand auf. Zum Viertel-Ende gingen sie mit 26:23 in Führung.

Nach einer kurzen Halbzeit-Ansprache wollte Herne den Schwung des zweiten Viertels mitnehmen und die Führung ausbauen. Herne baute durch unnötige Schrittfehler und Ballverluste Dorsten immer wieder auf, sodass die Führung in diesem dritten Viertel ständig wechselte und Herne zum Ende des letzten Viertels mit zwei Punkten hinten lag (37:39).

Bis zur Mitte des letzten Viertels zeigte sich dasselbe Bild auf Herner Seite. Sobald die RBH in Führung ging, leistete man sich leichte Fehler und schüttelte Dorsten einfach nicht ab. Hinzu kamen noch Verletzungen von Anna Lena Beckmann und Carina Heinz, die nicht mehr ins Spiel eingreifen konnten. Scheinbar schien diese Verletzung bei den Herner Damen etwas auszulösen, sodass auf beiden Seiten des Feldes nun mit wesentlich höherem Einsatz gespielt wurde. Durch wichtige Distanz-Treffer von Vanessa Tews und Constanze Przybyl in der Schlussphase bauten sie den Vorsprung auf fünf Punkte aus.

„Wir haben heute über 35 Minuten keine wirklich gute Leistung gezeigt und uns von Dorsten ihre langsame Spielweise aufzwingen lassen. Allerdings haben wir in den letzten fünf Spielminuten gezeigt, dass wir mittlerweile mit diesem Druck umgehen können und solche Spiele dann doch noch gewinnen können. In der Hinrunde haben wir zwei solche Spiele noch knapp verloren. Dorsten war der erwartet unangenehme Gegner, der sich tief in die Zone zurückzieht und wir hatten da einfach nicht immer die richtige Lösung parat. Lobenswert und ganz sicher auch mit spielentscheidend war unsere Freiwurf-Quote von 25 Treffern bei 30 Versuchen. 83 Prozent Freiwurfwurf-Quote bei diesem knappen Spielstand und hoher nervlicher Belastung über die kompletten 40 Spielminuten, das ist schon aller Ehren wert. Am Ende gilt, Mund abwischen und weiter geht’s - mit dem Ziel achter Saisonsieg in Folge“, blickten die beiden Trainer Michael Hader und Ralf Hagemeyer nach der Partie schon auf die kommenden Aufgaben.

Am kommenden Samstag, 18. Januar 2020, steht um 16 Uhr mit dem Derby beim TV Gerthe ein weiteres Auswärtsspiel auf dem Programm. Gespielt wird im Schulzentrum Gerthe an der Heinrichstraße 2-4 in 44805 Bochum-Gerthe.

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