Ausbildung zum „Emscher-Guide“

Botschafter gesucht

Emscher - von der Quelle bis zur Mündung.
Emscher - von der Quelle bis zur Mündung. Foto: Wolfgang Quickels

In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Essen, Gelsenkirchen, Dinslaken und Unna bietet die Emschergenossenschaft einen Zertifikatslehrgang zum „Emscher-Guide“ an. An insgesamt sieben Terminen können die Teilnehmer dabei unter der Leitung von Heinz H. Meyer (Kultur-Initiative-Emscher-Lippe) und Dr. Sonja Heldt (Emschergenossenschaft) Orte entlang des Gewässers entdecken und sich über den Emscher-Umbau, der auch in Herne stattfindet, informieren. Anmeldungen sind noch möglich bis zum 20. Februar.

Beim ersten Modul des Lehrgangs am Samstag, 29. Februar 2020, steht die Quelle der Emscher im Fokus. Die Teilnehmer lernen dabei den Emscherquellhof in Holzwickede und das Generationenprojekt Emscher-Umbau kennen. Die weiteren Termine folgen dann dem Verlauf der Emscher bis zur Mündung in den Rhein und finden jeweils direkt vor Ort am Gewässer statt.

In Dortmund, Castrop-Rauxel, Bottrop und Essen stehen Themen wie Ökologie und Mehrwert des Emscher-Umbaus, Wasserinfrastruktur oder partizipative Stadtentwicklung auf dem Programm. Zudem geht es auch um die Frage, wie das Wissen über die Emscher und ihren Umbau an andere interessierte Personen weitergegeben werden kann. Im Juli endet der Lehrgang schließlich am Hof Emschermündung, wo auch die Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer überreicht werden.

Termine und Veranstaltungsorte

  • 29. Februar: Emscherquellhof, Holzwickede
  • 14. März: Phoenix See, Dortmund-Hörde
  • 28. März: Hof Emschertal, Castrop-Rauxel
  • 25. April: Kläranlage Bottrop
  • 6. Juni: BernePark, Bottrop-Ebel
  • 20. Juni: Emscher-Haus, Essen
  • 18. Juli: Hof Emschermündung, Dinslaken

Insgesamt umfasst der Lehrgang etwa 60 Unterrichtsstunden, die immer samstags von 10-18 Uhr stattfinden werden. Die VHS-Kursgebühr beträgt 90 Euro pro Person, dabei sind bei allen Terminen Getränke und ein Mittagsimbiss inbegriffen. Anmeldungen nehmen die beteiligten Volkshochschulen noch bis zum 20. Februar entgegen.

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