ASB gibt Fahrdienst auf

ASB-Fahrdienste in Herne und Gelsenkirchen
ASB gibt Fahrdienst auf. Foto: ASB

Aufgrund des schwieriger gewordenen Marktumfeldes zieht sich der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Herne aus dem Bereich der Krankentransporte und Fahrdienste für Menschen mit Behinderungen zurück. Zum 30. Juni 2020 wird die Fahrdienstsparte aufgegeben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden während einer Personalversammlung informiert.

Mit der frühzeitigen Information sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst viel Zeit erhalten, sich beruflich neu zu orientieren. Deshalb hat die Geschäftsführung diesen Zeitpunkt trotz des bevorstehenden Jahresendes gewählt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf Wunsch durch Kontakte zu anderen Verbänden und Fahrdienstanbietern bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung unterstützt. Vorstand und Geschäftsführung bedauern diesen Schritt sehr, da der Fahrdienst seit Jahrzehnten zu den Arbeitsbereichen des ASB gehört.

Der Bereich hatte sich zunehmend defizitär entwickelt. Eine positive wirtschaftliche Perspektive wird auch aufgrund notwendig gewordener Investitionen in Infrastruktur des Standortes und in Fahrzeuge nicht gesehen. Bis zum 30. Juni 2020 sollen Krankentransporte und Schulfahrten für Menschen mit Behinderungen weiter geleistet werden. Die übrigen Angebote des ASB sind von dieser Entwicklung nicht betroffen.

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