Afrin-Montagsdemo

Montagsdemo am Robert-Brauner-Platz - 5.2.2018.
Montagsdemo am Robert-Brauner-Platz - 5.2.2018. Foto: Veranstalter

Mehr als 150 Menschen gingen am Montag (5.2. 2018) in Herne aus Protest gegen den „Überfall des faschistischen Erdogan-Regimes“ auf Afrin (Rojava/Nordsyrien) auf die Straße. Aufgerufen dazu hatte die Herner Montagsdemo gemeinsam mit Flüchtlingen aus Afrin. Protestiert wurde auch gegen „jede Kriegsbeteiligung der Bundesregierung“. Mit deutschen und kurdischen Parolen ging es lautstark und diszipliniert durch die Herner Innenstadt. „Wir sind solidarisch mit dem kurdischen Befreiungskampf, aber wir wenden uns ausdrücklich gegen kein Volk auf der Welt. Wir wollen gemeinsam für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen“, so Peter Weispfenning als ein Moderator der Aktion. Es gab viele kurdische Flaggen, Bilder von Menschen aus Afrin, Protestlosungen in Deutsch und kurdisch. Redner aus Deutschland (von den Parteien MLPD und Piraten), Rojava, Türkei/Kurdistan und Palästina sprachen und es wurde gesungen.

Die wöchentlichen Demonstrationen sollen anhalten, bis der Krieg gegen Afrin beendet ist. Auch danach wird die Herner Montagsdemo weitermachen und will besonders gegen die geplante Politik der Großen Koalition protestieren. Jeden Montag, 18 Uhr, Robert-Brauner-Platz.

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