167 Pflegeauszubildende starten Ausbildung

St. Elisabeth Gruppe

Campuseröffnung der St. Elisabeth-Gruppe an der Widumer Straße in Herne (NW), am Freitag (30.08.2019). Die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr – investierte am Standort des früheren Marien-Hospitals in Börnig 16,5 Millionen Euro um dort die Aus- und Weiterbildung zu bündeln. In der Krankenpflegeschule wird die Ausbildungen in der Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege, Altenpflege sowie Pflegeassistenz angeboten. Hinzu kommen die Hebammenschule und die Schule für Berufe im Operationsdienst. Darüber hinaus wird das Ausbildungsangebot um die Berufsbilder der Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden ergänzt. Hinzu kommt ein umfassendes Weiterbildungsangebot.
Campus der St. Elisabeth Gruppe. Foto: Stefan Kuhn

Am Dienstag (1.9.2020) fiel für 167 angehende Pflegekräfte der Startschuss für den Einstieg ins Berufsleben: Sie beginnen die dreijährige, generalistische Ausbildung in der St. Elisabeth Gruppe. Das Team der Pflegeschule freut sich, dass das Interesse an Ausbildungsplätzen in der Pflege auch in Zeiten von Corona weiterhin hoch ist.

„Durch die generalistische Ausbildung erhalten die Auszubildenden einen umfassenden Einblick in alle Aspekte der Pflegearbeit“, berichtet Sabine Dreßler, Leiterin der Pflegeschule. Während ihrer Praxiseinsätze können die angehenden Pflegekräfte unter anderem Bereiche wie die akut-stationäre Krankenpflege, die Kinderkrankenpflege oder auch die Altenpflege kennenlernen. „So können die Auszubildenden herausfinden, wo ihre persönlichen Stärken und Interessen liegen“, erklärt Dreßler.

Vielfältige Praxiseinsätze

Während ihrer Praxisphasen werden die zukünftigen Pflegefachmänner und -frauen in den verschiedenen Einrichtungen der St. Elisabeth Gruppe ausgebildet, dazu zählen unter anderem das St. Anna Hospital Herne, das Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, das Marien Hospital Witten, das Rheumazentrum Ruhrgebiet sowie das St. Marien Hospital Eickel. „Die Auszubildenden durchlaufen im Rotationsverfahren unterschiedliche Fachgebiete und können Erfahrungen auf den einzelnen Stationen sammeln. Auf diese Weise wenden sie ihre erworbenen Kenntnisse unter der Aufsicht erfahrener Pflegekräfte und spezieller Praxisanleiter an“, so die Leitung der Pflegeschule.

Mit Wissen glänzen

Die theoretischen Kenntnisse werden an der Pflegeschule auf dem Campus vermittelt. Dort wird neben pflegetheoretischen Themen auch behandelt, welchen Einfluss verschiedene Erkrankungen auf den Körper haben und welche neuesten wissenschaftliche Pflegekonzepte es gibt. „Im Unterricht lernen die Auszubildenden beispielsweise verschiedene Pflegetechniken und deren Anwendung kennen. Dazu gehören unter anderem die richtige Wundversorgung oder die Gabe von Infusionen und Injektionen“, erläutert Sabine Dreßler. Zum Üben solcher pflegerischen Tätigkeiten oder dem richtigen Umgang mit Patienten, gibt es in den Räumlichkeiten der Pflegeschule zusätzlich noch eine spezielle Lehrstation.

So kann Erlerntes direkt praktisch umgesetzt werden. Die Ausbildung zur Pflegefachkraft in der St. Elisabeth Gruppe startet in diesem Jahr noch im Oktober und November. Für beide Termine gibt es noch wenige freie Ausbildungsplätze. Alle Informationen rund um die Ausbildung gibt es unter www.elisabethgruppe.de/pflegeschule.

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