Stunde der Wintervögel 2022

Es darf und soll gezählt werden

Vögel beobachten im Haus der Natur.
Vögel beobachten: Hier am Haus der Natur. Foto: Patrick Mammen

'Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar...' Wer kennt es nicht, eines der bekanntesten deutschen Kinderlieder, dessen Text Hoffmann von Fallersleben 1837 verfasste. Aber wie viele Vögel leben heute noch in unseren Parks und Gärten. Um das herauszufinden, rufen Naturschutz-Gruppen wieder zum Zählen der Vögel auf. In der Zeit von Donnerstag bis Sonntag, 6. bis 9. Januar 2022, findet die zwölfte bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt. Dazu rufen der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) auf.

Eine Schwanzmeise.
Eine Schwanzmeise. Foto: Nabu

Anhand der Daten soll das Verhalten der Gartenvögel studiert werden, aber es soll auch dabei helfen, zu verstehen welche Vögel bei uns leben und nicht in den Süden gezogen sind. Eine Stunde lang sollen die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon, auf öffentlichen Plätzen und in Parks gezählt werden. Jeder ist zum Mitmachen aufgerufen und wird gebeten seine Beobachtungen zu melden. Hier geht es zum Online-Meldeformular.

Distelfink am Futterplatz beim NABU an der Vinckestraße.
Distelfink am Futterplatz beim NABU an der Vinckestraße. Foto: Norbert Kilimann

Wer mehr über die Aktion wissen möchte, der ist auf der NABU-Homepage gut aufgehoben. Hier wird erklärt warum die Aktion an mehreren Tagen stattfindet, was der NABU mit den Ergebnissen macht und was das Ziel der Aktion 'Stunde der Wintervögel' ist. Wer schon häufiger an der Zählung teilgenommen hat, der wird feststellen, dass der NABU seinen Fragenkatalog erweitert hat. Allerdings sind die neuen Fragen keine Pflichtfelder und müssen also nicht ausgefüllt werden. Wir wünschen allen ein erfolgreiches Zählen.

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