Probelauf auf dem Cranger Platz

Jugendverkehrsschule

Mitarbeiter der Verkehrswacht und des Tiefbauamtes testen die aufgemalte Verkehrsführung der neuen Jugendverkehrsschule auf dem Cranger Kirmes Platz.
Mitarbeiter der Verkehrswacht und des Tiefbauamtes testen die aufgemalte Verkehrsführung der neuen Jugendverkehrsschule auf dem Cranger Kirmes Platz. Foto: Ralf Schirmer

Ein Testlauf der zukünftigen Jugendverkehrsschule (JVS) fand am Dienstag (7.7.2020) auf dem Cranger Kirmes Platz unter der Federführung des Tiefbauamtes der Stadt Herne statt. Dazu wurde die mögliche Verkehrsführung der JVS mit Kreide im Originalmaßstab aufgesprüht, so wie sie auf dem Gelände am Heimatmuseum Unser Fritz entstehen sollen. Ein erster Probelauf scheiterte eine Woche zuvor (Mittwoch,1.7.2020) auf dem Sportplatz an der Horststraße am Dauerregen. Straßen aufzusprühen war ein schier hoffnungsloses Unterfangen und die städtische Mitarbeiter scheiterten dort zudem an der matschigen Asche - an Fahrradfahren war nicht zu denken. Zu dem zweiten Versuch, der diesmal auf dem festen Untergrund des Cranger-Kirmes-Platzes stattfand, wurden Mitarbeiter des Tiefbauamtes und der Verkehrswacht (VW) eingeladen.

Mitarbeiter der Verkehrswacht und des Tiefbauamtes testen die aufgemalte Verkehrsführung der neuen Jugendverkehrsschule auf dem Cranger Kirmes Platz.
Mitarbeiter der Verkehrswacht und des Tiefbauamtes testen die aufgemalte Verkehrsführung der neuen Jugendverkehrsschule auf dem Cranger Kirmes Platz. Foto: Ralf Schirmer

Hier sollte auf festem Untergrund mit Fahrrädern probiert werden, ob die Planung im „Echtbetrieb“ machbar wäre. Kleine Änderungen waren bereits umgesetzt, zum Beispiel die Entschärfung der Spitzen beim Übergang der Straßenführung. „Die geplante Anlage am Heimatmuseum wird eine erheblich kleinere Lösung als die bisherige JVS an der Karlstraße,“ so Ralf Schirmer, der als aktiver Mitarbeiter der VW viele Jahre zum Betreuer-Team der JVS in Wanne gehörte. Seiner Meinung nach wird es bei zwölf Rad fahrenden Schülern schon etwas eng. Der eingeplante Kreisverkehr und die Einbahnstraße sind vielleicht zu klein dimensioniert. Jochen Hornauer, Kopf des Mitarbeiter-Teams in der JVS, hält zudem das Einplanen eines kleinen Parkstreifens für sinnvoll. „Hier könnten die Kinder bei den praktischen Übungen kurz pausieren, die Räder tauschen und gezielt ihr Radfahr-Verhalten mit Hilfe auswerten.“

Reinhard Dembowy, der Geschäftsführer der VW Wanne-Eickel: „Wir brauchen keine Notlösung, sondern es muss für die Schulen attraktiv und lohnenswert sein, die neue JVS in den Unterricht miteinzubeziehen." Die Mitarbeiter der VW zeigten sich insgesamt zufrieden mit der angestrebten Lösung, die Verkehrsschule auf dem Gelände hinter dem Heimatmuseum weiterzuführen.

Plan der neuen Jugendverkehrsschule am Heimatmuseum.
Plan der neuen Jugendverkehrsschule am Heimatmuseum. Foto: Ralf Schirmer
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