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Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der aktuell im Ruhrgebiet federführenden IHK zu Dortmund.

Statement von Wulf-Christian Ehrich

Zum Aus des Regionalplans Ruhr

Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der aktuell im Ruhrgebiet federführenden IHK zu Dortmund, meldet sich am Dienstag (16.6.2026) mit folgendem Statement zu Wort:„Das Aus des Regionalplans Ruhr ist kein gutes Signal für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, klare Verfahren und belastbare Flächenperspektiven. Entscheidend ist jetzt, bestehende Rechtsunsicherheiten baldmöglich zu beseitigen und Planungs- und Investitionssicherheit wiederherzustellen.

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Wichtig ist dabei: Zunächst sollte die schriftliche Urteilsbegründung des Oberverwaltungsgerichts ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, welche Konsequenzen sich für laufende und künftige Verfahren ergeben und welche Schritte rechtlich tragfähig sind. Gleichzeitig darf nicht der Eindruck entstehen, das Ruhrgebiet sei in einem planungsrechtlichen Stillstand. Auch wenn der Regionalplan Ruhr nicht mehr gilt, bestehen die Flächennutzungspläne der Kommunen fort. Sie bleiben eine wichtige Grundlage für kommunale Planung und wirtschaftliche Entwicklung vor Ort.

Für die Wirtschaft kommt es nun darauf an, dass der RVR zusammen mit dem Land und den Kommunen einen klaren und rechtssicheren Weg aufzeigt. Laufende Investitionsvorhaben und Infrastrukturprojekte dürfen nicht in eine Warteschleife verharren, das Ruhrgebiet muss handlungsfähig bleiben.”

Dienstag, 16. Juni 2026 | Quelle: IHK Dortmund