Zukunft Nordstraße – SPD-Fraktion im Dialog

Sobieski: „Großes Interesse bei den Bürgern.“

SPD-Fraktion vor Ort: Zukunft der Nordstraße.
SPD-Fraktion vor Ort: Zukunft der Nordstraße. Foto: SPD

In der neu eingerichteten Begegnungsstätte der Johanniter auf dem Seniorencampus an der Forellstraße fand am Dienstag (26.10.2021) der Bürgerdialog mit der SPD-Ratsfraktion statt. Die Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ diskutiertet an diesem Abend mit den Anwohnern den geplanten neuen Quartiersparks in Baukau. „Der Dialog mit den Bürgern ist wichtig. Wir merken, dass der neue Quartierspark auf großes Interesse stößt. Die Fragen, Anmerkungen und Ideen der Anwohnenden müssen berücksichtigt werden“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Udo Sobieski.

Seit Jahren liegt der alte Sportplatz zwischen Nordstraße und Jobststraße brach. Nun gibt es erste Pläne für das Areal. Zwei Wohnhäuser mit insgesamt 40 Wohneinheiten sowie eine Aufenthalts- und Freifläche, inklusive Spielflächen, sollen entstehen. „Endlich tut sich etwas auf dem Gelände. Das neue Quartier wird einen wichtigen Stellenwert in unserem Stadtteil einnehmen. Es wird nicht nur dringend benötigter barrierefreier Wohnraum geschaffen, sondern der gesamte Bereich auch ökologisch deutlich aufgewertet“, so der Stadtverordnete für Baukau-Ost, Roberto Gentilini.

Ökologische Aspekte stehen im Vordergrund

Der Einladung folgten auch weitere wichtige Akteure des Projekts. Achim Wixforth, der Leiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtplanung sowie Geschäftsführer der Herner Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) sorgte für einen Überblick über die grundsätzlichen Ideen und die ökologischen Auswirkungen auf das Areal. Klaus Karger, Vorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd (WHS) und der Architekt Herfried Langer gewährten Einblicke in die Planungen des Wohnungsbaus. Auch sie stellten ökologische Aspekte in den Vordergrund. So sollen die Fassaden begrünt und recycelte Baustoffe verwendet werden. Die Installation von Photovoltaik-Anlagen wird überprüft. Unterirdische Stellplätze für die zukünftigen Anwohnenden sorgen für ein autofreies Quartier. Die Böden, die man dafür ausheben will, sollen zur Modellierung des Areals verwendet werden.

Die gut 50 Teilnehmenden hatten viele Anregungen und Nachfragen, die zufriedenstellend beantwortet werden konnten. Ebenso konnten den Anwohnenden Sorgen genommen werden. So soll die Wegeverbindung zwischen (kleiner) Jobststraße und Nordstraße weiterhin bestehen. Zudem werden auch die angrenzenden Spielplätze erhalten. Da aufgrund von vermehrt auftretenden Starkregenereignissen die Sorge vor Überflutungen steigt, wird zwischen Schule und Quartierspark eine Senke entstehen, die viel Wasser aufnehmen kann und als Rückhaltebecken fungieren soll. Völlig neue Aspekte kamen ebenfalls zum Tragen. So wurde der Wunsch nach einer neuen Bushaltestelle geäußert. Es soll geprüft werden, ob eine Installation am Quartierspark möglich ist.

Fortuna-Park

Sobieski: „Die Anwohnenden hatten zunächst die Befürchtung, nicht gehört zu werden. Uns wurde aber gespiegelt, dass sich dies nicht bewahrheitet hat. Alle Anwesenden signalisierten Lob und Dankbarkeit. Das unterstreicht Notwendigkeit und Stellenwert unserer Bürgerveranstaltungen.“ Auch Roberto Gentilini freute sich über den produktiven Austausch und die Diskussion. „Wir hoffen nun, dass der Baubeginn des Quartiers schnellstmöglich erfolgt.“ In Anlehnung an den damals dort beheimateten Fußballverein hat Gentilini auch bereits einen passenden Namen für die neue Grünfläche parat: „Ein Name bietet sich bei diesem fortschrittlichen und zukunftsweisenden Stadtentwicklungsprojekt ganz besonders an: Fortuna-Park.“

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