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Die Stadt Herne hat einen großen Meilenstein auf dem Weg zur modernen Bildungslandschaft erreicht. Mit dem erfolgreichen Abschluss des „DigitalPakts 1.0“ wurden über 9,2 Millionen Euro direkt in die Zukunft der Herner Schüler investiert (Symbolbild).

Stadt investiert in DigitalPakt

Über neun Millionen Euro für digitale Bildung

Die Stadt Herne hat einen großen Meilenstein auf dem Weg zur modernen Bildungslandschaft erreicht. Mit dem erfolgreichen Abschluss des „DigitalPakts 1.0“ wurden über 9,2 Millionen Euro direkt in die Zukunft der Herner Schüler investiert – fast acht Millionen Euro davonsind Fördermittel von Land und Bund. Das Ergebnis ist eine leistungsstarke, zukunftssichere digitale Infrastruktur an der großen Mehrheit der Schulen.

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Insgesamt 33 der 46 Schulstandorte (72 Prozent) im Stadtgebiet wurden im Rahmen des Förderprogramms mit einer modernen IT-Grundstruktur ausgestattet. Konzipiert und strategisch geplant durch die Schul-IT des Fachbereichs Schule und Weiterbildung, erfolgte die Umsetzung im Rahmen einer integrierten Gesamtplanung. Hierbei wurden anstehende Bau- und Sanierungsmaßnahmen der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) sowie des Fachbereichs Gebäudemanagement konsequent einbezogen. Zielgerichtete und bedarfsgerechte Umschichtungen garantierten dabei eine optimale Verzahnung mit diesen Bauvorhaben.

Der Fokus lag auf nachhaltigen Großmaßnahmen

  • 58 Prozent des Budgets flossen in die aufwändige Gebäudeverkabelung (LAN).
  • vier Prozent wurden in den Aufbau eines flächendeckenden, stabilen WLANs für den Unterricht investiert.
  •  38 Prozent flossen in moderne, interaktive Touch-Displays für die Klassenzimmer.

Besonders die jüngsten Herner profitieren von der Modernisierungsoffensive. Mit 20 ausgestatteten Standorten stellen die Grundschulen den größten Anteil (61 Prozent) der geförderten Schulen dar. Aber auch Gymnasien, Realschulen, Gesamtschulen, Förderschulen und Berufskollegs wurden flächendeckend aufgerüstet.

Finale Modernisierung

Die finale Modernisierung der restlichen Standorte läuft bereits sukzessive im laufenden Betrieb. Zur nachhaltigen Etablierung leistet die Stadt Herne schon heute und auch künftig kontinuierliche Investitionen aus städtischen Eigenmitteln. Unter Einbeziehung aller Förder- und Eigenmittel erreicht Herne dadurch bereits hervorragende Ausbauquoten im gesamten Stadtgebiet:

  • WLAN-Struktur: 91 Prozent (42 Schulstandorte)
  • Display-Ausstattung: 80 Prozent (37 Schulstandorte)
  • Gebäudeverkabelung: 72 Prozent (33 Schulstandorte)

Trotz der komplexen Rahmenbedingungen im „DigitalPakt 1.0“ zieht die Stadtverwaltung eine durchweg positive Bilanz. Herne steht in den Startlöchern für den angekündigten „DigitalPakt 2.0“. Der zeitnahe Anschluss an das Folgeprogramm ist für den Schulträger im Rahmen der Haushaltssicherung unabdingbar, um die hohen Kosten der Schuldigitalisierung nicht allein tragen zu müssen und moderne Unterrichtsstandards dauerhaft zu sichern.

Für eine echte Nachhaltigkeit fordert die Stadt Herne jedoch langfristige Planungssicherheit: Noch zielführender als zeitlich begrenzte, punktuelle Förderprogramme wäre die Etablierung einer verstetigten, schulbezogenen Digitalpauschale durch Bund und Land. Diese würde den dauerhaften Erhalt sowie die fortlaufende Erneuerung der geschaffenen Infrastruktur und digitalen Ausstattung an den Schulen garantieren.

Donnerstag, 18. Juni 2026 | Quelle: Pressebüro der Stadt Herne