Theater Traumbaum für Menschen

... über Menschenrechte

Das Theaterstück thematisiert die Märzrevolution.
Die Theatermacher Birgit Iserloh und Ralf Lambrecht thematisieren die Märzrevolution. Foto: Theater Traumbaum

Der Lockdown hat so einiges durcheinander gerüttelt und manche lieb gewonnene Tradition in´s Wanken gebracht. Z.B. den sonntäglichen Theaterbesuch mit der ganzen Familie. Ab Sonntag, 5. September 2021, gibt es beim Theater Traumbaum die Möglichkeit, diese Tradition wieder aufleben zu lassen und zu pflegen, denn dann beginnen die 'Anne Frank Kultur Wochen 2021', Theater für Toleranz und Akzeptanz. Theater für Menschlichkeit und Menschenrechte als Familienprogramm.

Bereits vor Wochen hat sich das Theater Traumbaum dazu entschlossen, die "Anne Frank Kultur Wochen“ für junges Publikum in diesem Jahr vom neunten November zu lösen und vor zu verlegen. Zu sehr sitzt der Lockdown des letzten Jahres im Nacken. Nicht nur die Gedenktage motivieren die beiden Theaterschaffenden Birgit Iserloh und Ralf Lambrecht alljährlich, Stücke zu präsentieren, die Diskussionen über Toleranz, Respekt und Miteinander in Gang bringen.

Theater Traumbaum: mit dem Stück Unsere Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad - für Menschen ab 7 Jahren.
Theater Traumbaum: mit dem Stück Unsere Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad - für Menschen ab 7 Jahren. Foto: Theater Traumbaum

Aktuelle Gründe gibt es leider immer wieder. Insbesondere Kinder und Jugendliche wachsen in einer Zeit auf, die durch Nachrichten über Kriege, Verfolgungen, Ausnahmesituationen und Ausgrenzungen geprägt sind. Wo fängt Solidarität und Verständnis an? Wann wird Unterschiedlichkeit problematisiert und „warum überhaupt“?

Theater Traumbaum: mit dem Stück Unsere Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad - für Menschen ab 7 Jahren.
Theater Traumbaum: mit dem Stück Unsere Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad - für Menschen ab 7 Jahren. Foto: Theater Traumbaum

Genau deshalb gibt es in diesem Jahr fast alle Stücke auch im Sonntagsprogramm: eine gute Gelegenheit als Familie oder Freundeskreis in einer angenehmen Atmosphäre ein „Stück Kultur" zu genießen und darüber hinaus zusammen in´s Gespräch zu kommen.

Beim Theater Traumbaum stehen zwei Dinge hoch im Kurs: qualitativ anspruchsvolle und gut recherchierte Theaterstücke und der Austausch mit dem Publikum. Ob nun direkt im Anschluss der Aufführung oder später im Theaterfoyer: Austausch ist erwünscht und willkommen. Auch wenn die Themen anspruchsvoll sind, wird die Zielgruppe nicht aus dem Blick genommen: kind- oder jugendgerechte Umsetzungen ist oberstes Ziel und deshalb sind auch alle gezeigten Stücke für Erwachsene geeignet. Traumbaum ist und bleibt Theater und deshalb kommt der Unterhaltungswert egal bei welchem Thema nie zu kurz.

Theater Traumbaum: mit dem Stück Märzstürme- für ältere Menschen.
Theater Traumbaum: mit dem Stück Märzstürme- für ältere Menschen. Foto: Theater Traumbaum

Für Menschen ab 7 Jahre

Auch „Schweres" darf Spaß machen: sei es durch Humor, Intensität oder Spannung. Für fast jedes Alter ist etwas dabei. Stücke für die jüngere Menschen ab 7 Jahren sind zum Beispiel „Unsere Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad“ (ab 7 Jahren) und „Schlamasel Masel“ (ab 6 Jahren). Für die „Älteren“ stehen „#EXTREME“, „Lumpenpott" und „Märzstürme 1920“ (ab 14 Jahren) auf dem Spielplan.

Preise wie vor der Pandemie

Trotz der Pandemiezeit sind die Eintrittspreise stabil geblieben: 5 Euro für jeden Menschen. Hier bedanken sich die Theatermenschen bei der Stadt Bochum, dem Bundesprogramm „Demokratie Leben", den Stadtwerke Bochum“ und „JLID 2021, jüdisches Leben in Deutschland“. für die Förderung. Die Veranstaltungen sind den aktuellen Regeln des öffentlichen Lebens angepasst. Zudem hat sich das Theater entschlossen, dem Abstand zu Liebe eine Publikumsreduzierung vorzunehmen, so dass sich alle gut aufgehoben fühlen können.

Theater Traumbaum: mit dem Stück Schlamassel - für Menschen ab 7 Jahren.
Theater Traumbaum: mit dem Stück Schlamassel - für Menschen ab 7 Jahren. Foto: Theater Traumbaum

Es gibt noch Karten

Für alle Sonntagstermine gibt es momentan noch Karten. Auch für die Schulvorstellungen gibt es noch vereinzelte Möglichkeiten. Hier ist dankend das Jugendamt der Stadt Bochum erwähnt, welches bereits seit vielen Jahren den Theaterbesuch für Bochumer Schulen mit einem begrenzten Kontingent an Freikarten unterstützt. Somit ist und bleibt Theater für ein junges Publikum nichts Elitäres, sondern bietet Allen eine Gelegenheit Theater zu genießen. Apropos „junges Publikum“ : auch Erwachsene sind bei allen Sonntagsvorstellungen willkommen. Die Veranstaltungen sind bewusst generationsübergreifend. Die Räumlichkeiten des Bochumer Kulturrates bietet die eine gute Theater-Atmosphäre, die zudem barrierefrei ist. Näheres und Anmeldung: oder Tel 0234-8906681.

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