Stadtwerke sichern Herner Gasversorgung

Gaszähler.
Gaszähler. Foto: Wolfgang Quickels

Zwei Unterschriften auf einem Vertragswerk mit etwas sperrigem Namen sichern die Gasversorgung in Herne: Mit der Unterzeichnung eines Netzkopplungsvertrages zwischen Thyssengas und den Stadtwerken Herne ist sichergestellt, dass es auch künftig in Herner Häusern warm bleibt. Das gaben die Stadtwerke am Freitag (14.2.2020) bekannt.

Der Vertrag regelt, welche Erdgas-Kapazitäten mit welchem Druck durch das Fernleitungsnetz von Thyssengas nach Herne kommen. Nötig war der neue Vertrag, der jetzt in Essen auf der weltgrößten Energiefachmesse E-world geschlossen wurde, wegen geänderter gesetzlicher Regelungen und eines neuen Netzkopplungs-Punktes auf Herner Gebiet. Bisher wurde Erdgas an sechs Stellen mit Hochdruck an die Stadtwerke übergeben. Sogenannte Gasübernahme-Stationen sorgen dafür, dass der Druck passend für das über 660 Kilometer lange Gasnetz der Stadtwerke reduziert wird.

Aktuell bauen die Stadtwerke am neuen siebten Netzkopplungs-Punkt eine weitere Übernahmestation, um das geplante Tiefkühllager der Firma Nordfrost auf dem ehemaligen Zechengelände Unser Fritz mit Gas zu versorgen. Mit dem Gas werden Blockheizkraftwerke betrieben, die höchst effizient und klima-freundlich Kälte, Strom und Wärme für das Lager produzieren. Aber auch für weitere Ansiedlungen ist die sichere Gasversorgung des Standorts attraktiv.

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