WSG Vest - DSC 16:8
Siegesserie der Wasserballer gerissen
Nach acht Siegen in Serie musste das Wasserballteam des DSC Wanne-Eickel bei seinem Auswärtsspiel am Donnerstag (5.3.2026) bei der WSG Vest eine bittere 8:16 (3:4, 2:4, 3:3, 0:5) Schlappe einstecken.
Von Beginn an zeigten sich die Wanne-Eickeler ungewohnt unkonzentriert und fanden nicht ins Spiel. Die sonst so sichere Defensive präsentierte sich löcherig und lud mit Stellungsfehler den quirlig aufspielenden Gastgeber immer wieder zu Torschüssen ein. Lediglich der wieder einmal gut aufgelegte Tormann Martin Hopmann stemmte sich nach Kräften dagegen und verhinderte mit seinen blitzschnellen Reaktionen einige Gegentreffer.
Auch der Angriff der Wanner zeigte in diesem Spiel ein komplett unübliches Agieren. Es häuften sich individuelle Fehler und unpräzise Anspiele. Die gefährlichen Außenstürmer der Schwarz-Gelben stellten nur äußerst selten ihre sonstige Durchschlagskraft unter Beweis. Lediglich die beiden Centerspieler Frank Schumacher (4) und Peter Bayer setzten positive Akzente. Sie kämpften aufopferungsvoll und sorgten mit ihrem Einsatz für einen 5:5 Zwischenstand zu Beginn des zweiten Viertels.
Wer nun aber auf eine Wende im Spiel der Mannschaft vom Wananas hoffte, wurde eines Besseren belehrt. Stattdessen spielte der Gastgeber aus Recklinghausen weiter munter auf und nutzte clever die Wanner Schwächen.
Trainer Christian Müller-Mai versuchte händeringend auf seine Aktiven einzuwirken, seine Anweisungen fanden an diesem Tag kaum Gehör.
Selbst ein 3:3 im dritten Spielabschnitt sorgte nicht für Beruhigung. Im Abschlussviertel versuchte das Team vom DSC Wanne-Eickel noch einmal das Speil zu seinen Gunsten zu drehen. Aber auch dieser Versuch ging nach hinten los. Die Gastgeber der WSG Vest erkannten die Wanner Bemühungen rechtzeitig und nutzen gekonnt ihre Schnelligkeit, um sich endgültig und sehr deutlich abzusetzen.
Nach dem Schlusspfiff stand ein verdienter Sieg der Mannschaft aus Recklinghausen auf der Tafel.
Auf Seiten der Mondstädter musste man erkennen, dass trotz einer eindrucksvollen Siegesserie die Bäume nicht in den Himmel wachsen und in jeder Partie höchste Konzentration und Einsatzbereitschaft gefragt ist.
Es spielten für den DSC
Hopmann – Benz, Kolisnyk, Wöllke (3), Bayer, Malin, Schumacher J., Lehrich, Siegmund (1), Wenzel, Geffke, Lysiak, Schumacher F., (4), Kostka