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Die Sanierung des Sitzungssaals im Rathaus Wanne auf der Zielgeraden.

Arbeiten sind auf der Zielgrade

Sanierung des Sitzungssaals im Rathaus Wanne

Mit der nun gestarteten Verlegung des neuen Bodens im Sitzungssaal des Rathauses Wanne befindet sich die Sanierung des Raumes auf der Zielgeraden. Aktuell wird das Eichenparkett in einem Fischgrat-Muster eingebracht. Anfang letzten Jahres ist die Sanierung des Sitzungssaals mit dem Ausbau des alten Parketts gestartet. Dabei wurde festgestellt, dass sich der Aufbau des Bestandsbodens in einem schlechten Zustand befand. Zunächst wurden deswegen lose Teile des Bodens unter Aufsicht des beteiligten Tragwerkplaners entfernt.

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Aufgrund der geringen vorhandenen Aufbauhöhe und der erforderlichen Instandsetzung der Betonkonstruktion wurden verschiedene Lösungsansätze erarbeitet und auf Durchführbarkeit überprüft. Dies nahm einige Zeit in Anspruch und im November 2025 wurde eine umsetzbare Lösung gefunden. Nach der Reinigung und dem Vorbereiten des Untergrunds wurde zunächst eine Ausgleichsschicht aus Leichtbeton eingebaut. Es folgte ein Verbund-Estrich mit Carbonbewehrung. Nach der vollständigen Abtrocknung des Estrichs wird jetzt der neue Parkett-Boden verlegt. Er muss im Anschluss abgeschliffen und versiegelt werden.

Mitte Juni 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein

Beendet ist die Sanierung damit allerdings noch nicht: Es müssen noch teilweise neue Leitungen für die Raumtechnik verlegt werden. Nach dem Aufstellen großer Rollgerüste wird der Raum noch gestrichen. Zum Abschluss erfolgt eine umfassende Grundreinigung. Mitte Juni 2026 sollen die Arbeiten aller Voraussicht nach abgeschlossen sein. Die Sitzungen der Bezirksvertretung Wanne sollen anschließend wieder im Rathauses Wanne stattfinden. Geplant ist, schon die Sitzung im September dieses Jahres im neu renovierten Saal stattfinden zu lassen.

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Baukosten belaufen sich auf insgesamt 145.000 Euro

Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf insgesamt 145.000 Euro. Davon entfallen rund 28.000 Euro auf Planungsleistungen, 33.000 Euro auf den Rückbau und 84.000 Euro auf die Sanierung.

Donnerstag, 30. April 2026 | Quelle: Pressebüro der Stadt Herne