'Sagenhafte' Ausstellung wechselt Standort

JKS-Werkschau nun im Schloss Strünkede zu sehen

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Freuen sich über den Standortwechsel: (v.li.) Kirsten Katharina Büttner (Emschertal-Museum), Julia Wagner (Werkpädagogin JKS), Joanna Machura (Werkpädagogin JKS), Jana Salzmann (JKS) und Marie Morwinski (Praktikantin Emschertal-Museum). Foto: Marcel Gruteser

Es ist Zeit für einen Standortwechsel: Die märchenhafte Ausstellung der Werkstätten der Jugendkunstschule (JKS) „Es war einmal sagenhaft...“ wird ab Sonntag, 1. August 2021, im Glockenraum des Schloss Strünkede präsentiert. Bislang war sie in der vhs-Galerie an der Wilhelmstraße zu sehen (halloherne berichtete). Anlass für den Wechsel ist die Sonderausstellung „Spielzeugwelten“ (halloherne berichtete).

„Die Ausstellung ist total passend zu den Spielzeugwelten. Hier wurde etwas sagenhaft gestaltet“, befand Kirsten Katharina Büttner, stellvertretende Leiterin des Emschertal-Museums. „Wir hatten uns teils schon vorgestellt, wo etwas aufgestellt und aufgehangen werden soll, aber wir haben da auch gut zusammengefunden.“

Auch Aschenputtel wurde thematisch umgesetzt.
Auch Aschenputtel wurde thematisch umgesetzt (Archivbild). Foto: Julia Blesgen

Auf mehreren Etagen sind die Werke von rund 25 Jugendlichen ausgestellt, alle haben einen thematischen Bezug zu einem Märchen. „Wir hatten als Thema Zauber und Märchen. Da wir aufgrund des Lockdowns nur selten in die Werkstätten durften, wurden die meisten Arbeiten zu Hause fertiggestellt“, sagt Joanna Machura, Werkpädagogin der JKS. „Es sind ganz unterschiedliche Arbeiten entstanden.“

Bunt statt eintönig

So gibt es bunte Werke zu Aschenputtel, Rotkäppchen, Sterntaler und vielen weiteren Märchen. „Ziel war es, nicht eintönig, sondern bunt zu arbeiten“, sagte Jana Salzmann, die selbst an der Umsetzung mitgewirkt hat. Für eines ihrer Werke hat sie rund 30 Stunden benötigt.

Zu sehen gibt es 3D-Objekte, Collagen und mehrere Puppen, als auch verschiedene Exponate wie Schatztruhen, die angefertigt wurden. „Es war uns wichtig, dass die Jugendlichen verschiedene Materialien nutzen“, erläuterte Machura.

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Zu finden ist die Ausstellung im Schloss Strünkede. Foto: Marcel Gruteser

„Es ist nun ein Gefühl, als wenn man durch ein Märchenschloss läuft“, freute sich Büttner. Erstmal bis zum 9. Januar 2022 sind die Werke dort ausgestellt, bis zu diesem Zeitpunkt sind auch die „Spielzeugwelten“ geplant. Die Austellungen sind sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene gedacht.

Werke können erworben werden

Joanna Machura weist daraufhin, dass alle Werke von interessierten Personen erworben werden können - die Preise erfolgen nach Absprache. Kontakte können über das Emschertal-Museum hergestellt werden.

Geöffnet hat das Schloss Strünkede am Karl-Brandt-Weg 5 Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr, Samstag 14 bis 17 Uhr und Sonntag 11 bis 17 Uhr (Tel 02323 16 1072). Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.

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Platz nehmen verboten: Hier wird Rotkäppchen gezeigt. Foto: Marcel Gruteser
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