Person nach Brückensprung im Kanal vermisst

Suche ergebnislos abgebrochen

Kanalbrücke Hertener Straße (Archiv)
Der Sprung von einer Kanalbrücke ist gefährlich (Symbolfoto). Foto: Wolfgang Quickels

Ein Radfahrer meldete der Leitstelle der Feuerwehr am Mittwoch (20.7.2022, 18 Uhr), dass eine Person von der Fußgängerbrücke in Höhe der Künstlerzeche Unser Fritz in den Rhein-Herne-Kanal gesprungen sei und nicht mehr aufgetaucht sei. Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Feuerwache 1 und Feuerwache 2 mit Rettungsbooten, die Rettungstaucher aus Gelsenkirchen und der Rettungsdienst alarmiert.

Von den Booten aus wurde die Wasseroberfläche nach der vermissten Person abgesucht. Rettungstaucher suchten unter Wasser. Aus der Luft wurde die Maßnahmen durch den Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera unterstützt und vom Ufer aus durch Polizeibeamte. Nach zwei Stunden wurde die Suche nach der Person ohne Erfolg abgebrochen.

Am Einsatz waren 30 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Herne sowie der Feuerwehr Gelsenkirchen beteiligt.

Die Feuerwehr Herne warnt, dass der Sprung von Brücken nicht nur verboten, sondern auch sehr gefährlich ist.

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